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Oldenburg

Zwei Gas-Einsätze für die Oldenburger Feuerwehr an einem Tag

Zu gleich zwei Gas-Einsätzen wurde am Donnerstag die Berufsfeuerwehr Oldenburg gerufen. In einer Goldschmiede und auf einem Motorboot strömte jeweils Propan- und Butan-Gas aus.

Beim Betreten seines Ladens in der Bergstraße hatte gegen 10:00 Uhr zunächst ein Ladeneigentümer in seinem Ladengeschäft mit angeschlossener Goldschmiede Gasgeruch festgestellt. Bei m Eintreffen der herbeigerufenen Feuerwehr stellten auch die Einsatzkräfte charakteristischen Geruch von Flüssiggas fest. Nach Angaben der Feuerwehr konnte allerdings ausgeschlossen werden, dass es sich um Erdgas handelte. Eine Messung mit Gasspürgeräten  zeigte, dass sich in der Luft kein explosibles Gas-Luftgemisch gebildet hatte, welches zu einer Verpuffung hätte führen können. Die Geschäftsräume wurden dennoch mit einem Hochleistungslüfter belüftet und konnten dann dem Ladenbesitzer wieder übergeben werden.

Ursache des Geruches war eine defekte Gasflasche und Entnahmeeeinrichtung in der Goldschmiede. Diese wurden aus Sicherheitsgründen stillgelegt. Die Feuerwehr war mit insgesamt 14 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen vor Ort.

Durch Stichflamme verletzt

Bei dem zweiten Einsatz um 13:15 Uhr wurde eine Verpuffung auf einem Motorboot auf dem Küstenkanal in Höhe der Schleuse gemeldet. Im Bereich der unteren Kabine im Kochbereichhatte sich das Gas-Luftgemisch plötzlich entzündet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das durch die Stichflamme entstandene Feuer bereits von den beiden Besatzungsmitgliedern gelöscht worden. Durch den Druck der Verpuffung wurden auch die Seitenscheiben des Bootes zerstört, ebenso wurde der Rahmen aus der Verankerung gerissen. Die Verpufffung wurde laut Feuerwehr vermutlich ausgelöst durch Undichtigkeiten an der mit Flüssiggas betriebenen Kochstelle. Der Schiffsführer wurde durch die Stichflamme erheblich verletzt und mußte von Rettungskräften und einem Notarzt medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Einsatzstelle wurde für die weiteren Ermittlungen der Polizei übergeben. Insgesamt waren bei diesem Vorfall 10 Kräfte der Berufsfeuerwehr vor Ort.

(Redaktion)


 


 

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