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Neue Schlichtungsstelle für unzufriedene Fluggäste

Flugreisende, die Ärger mit ihrer Fluggesellschaft hatten, sollen sich künftig leichter beschweren können. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe) haben die deutschen Flugfirmen ihren jahrelangen Widerstand aufgegeben und sind bereit, gemeinsam eine private Schlichtungsstelle einzurichten.

Im Bundesjustizministerium bestätigte man, dass der Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BdL) jetzt eine Vereinbarung unterzeichnet habe. "Passagiere und Fluggesellschaften werden gemeinsam davon profitieren", sagte Ministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP): Langwierige Gerichtsverfahren würden vermieden, die Kundenbindung bleibe erhalten.

Die Schlichtungsstelle soll eingreifen, wenn sich Fluggäste erfolglos beschwert haben, weil ein Flug überbucht war, annulliert wurde oder verspätet ankam. Auch wenn das Gepäck beim Transport beschädigt wurde oder wenn mobilitätseingeschränkte Personen Schwierigkeiten hatten, soll die neue Stelle schlichten. Die Kosten tragen die Fluggesellschaften. Offen ist allerdings noch, ob sie eine eigene Stelle einrichten oder sich der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SöP) anschließen.

(dapd )


 


 

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