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Air Berlin will Sparkurs nicht verschärfen

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach sie ihren Sparkurs verschärfen wolle. Eine Sprecherin sagte am Sonntag, Air Berlin sehe keinen Grund, am bestehenden Umfang des Sanierungsprogramms etwas zu ändern.


Das Ziel sei weiterhin, im Jahr 2012 Ergebnisverbesserungen in Höhe von 200 Millionen Euro zu erreichen.

Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" berichtet, Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn wolle künftig 250 Millionen Euro pro Jahr einsparen und dafür das aktuelle Sanierungsprogramm ausbauen. Dazu soll dem Magazin zufolge vor allem ein neues rund 20 Millionen Euro teures Buchungssystem beitragen, das Ende Mai in Dienst gehen soll.

Kräftige Schnitte plane Air Berlin im Marketingbudget. Das laufende Jahr werde das Unternehmen Insidern zufolge mit einem Rekordminus von knapp 200 Millionen Euro beenden. Das wäre doppelt so viel wie im Vorjahr.

Nach neun Monaten hatte sich der Nettogewinn der Gesellschaft von 135,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 30,2 Millionen Euro reduziert, wie Air Berlin im November mitgeteilt hatte. Den Gewinnrückgang führte Mehdorn im Wesentlichen auf die Luftverkehrssteuer zurück.

(dapd )


 


 

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