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Deutsche Flugsicherung

Schlichtung im Tarifkonflikt mit Fluglotsen

Der Tarifkonflikt der Fluglotsen geht in die Schlichtung. Damit wendete die Deutsche Flugsicherung (DFS) im letzten Moment einen Streik ab. In der Nacht zum Dienstag hatte die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) es als schwere Belastung für den Beginn der Gespräche bezeichnet, dass die DFS so lange damit gewartet habe.

Doch am Dienstag hält sich GdF-Sprecher Matthias Maas mit Kritik zurück. Es gelte nun, bei Null anzufangen. "In die Schlichtung geht man neutral, ohne Vorbehalte", sagt Maas. Beide Seiten müssten sich "im stillen Kämmerlein" zusammensetzen, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Zwischen 2004 und 2011 wurden seinen Angaben zufolge bereits sechs erfolgreiche Schlichtungen durchgeführt, so dass es noch nie zu einem Streik der Fluglotsen kam.

Riebler soll Schlichtung leiten

Als Schlichter wurde der Münchner Arbeitsrechtsprofessor Volker Rieble ernannt. Er ist der Kandidat der DFS. Beide Seiten dürfen abwechselnd einen Schlichter für die Tarifrunden benennen, diesmal war die Arbeitgeberseite dran.

Der Schlichter macht Terminvorschläge, setzt sich mit den Tarifpartnern zusammen und erarbeitet einen Vorschlag. Die GdF geht davon aus, dass das mindestens vier Wochen dauert. So lange herrscht Friedenspflicht, und es darf nicht gestreikt werden. Maas sagt, es gebe keinen Zeitdruck. "Wenn es länger dauern sollte, sind wir gerne bereit dazu", fügt der GdF-Sprecher hinzu.

(dapd )


 


 

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