Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Business-News
Weitere Artikel
Vollsperrung der Autobahn

Drei Sattelzüge in schweren Unfall auf der A 1 verwickelt

Nach Angaben der Autobahnpolizei ereignete sich am Mittwoch gegen 9:15 Uhr auf der A 1, unmittelbar hinter der Anschlussstelle Groß Ippener Richtung Bremen ein folgenschwerer Auffahrunfall, an dem drei Sattelzüge beteiligt waren.

Aufgrund einer Baustelle zwischen der Anschlussstelle Groß Ippener und dem Autobahndreieck Stuhr war es zu einer Staubildung gekommen. Ein 49-jähriger Slowake übersah nach dem bisherigen Ermittlungsstand der Polizei das Stauende und fuhr mit seinem mit Shampoo beladenen Sattelzug auf das vor ihm stehende Gespann auf. Eben dieses Gespann wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den vorderen Lkw geschoben. Der 36-jährige Fahrer des mittleren Sattelzuges erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte ist der Verletzte aber außer Lebensgefahr.

Die beiden anderen Fahrzeugführer wurden glücklicher Weise nur leicht verletzt. An dem unfallverursachenden und an dem mittleren Sattelzug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf 300.000 Euro.

Kilometerlanger Stau

Wegen der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste auf der A 1 ab der Anschlussstelle Groß Ippener in Richtung Norden bis in den Abend hinein eine Vollsperrung eingerichtet werden. Die Bergungsarbeiten erwiesen sich nach ANgaben eines Polizeisprechers als schwierig, da sowohl Kraftstoff als auch dei Shampoo-Ladung ausgelaufen waren. Unter Beteiligung der Freiwilligen Feuerwehren aus Groß Ippener und Harpstedt, der Straßen- und Autobahnmeisterei Wildeshausen sowie durch eine Spezialfirma wurde die Unfallstelle gereinigt. Zeitweise staute sich der Verkehr nach Angaben der Polizeibis auf eine Länge von sechs Kilometern.

Folgeunfall gegen 10.00 Uhr

Gegen 10:10 Uhr ereignete sich dann am Ende des sich vor der Anschlussstelle Groß Ippener aufgebauten Staus ein Folgeunfall. Ein 47-jähriger Mann aus dem Rheinland übersah dabei das Stauende und konnte seinen Pkw nicht mehr rechtzeitig abbremsen; sein Fahrzeug schob sich mit der Front unter den vor ihm haltenden Auflieger eines Sattelzuges. Der allein fahrende Mann wurde schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Laut Polizei besteht für ihn keine Lebensgefahr. Am Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 2.000 Euro.

(Redaktion)


 


 

Sattelzug
AnschlussstelleIppener
Gespann
Stauende
Krankenhaus
Person
Lebensgefahr
Totalschaden
Folgeunfall

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Sattelzug" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: