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Fonds mit Karstadt-Immobilien

Milliardär von Finck legt im Streit mit Oppenheim-Esch Berufung ein

Der Milliardär Wilhelm von Finck hat im Schadenersatzstreit mit der Bank Sal. Oppenheim und dem Immobilienunternehmer Josef Esch Berufung gegen seine Niederlage vor dem Bonner Landgericht eingelegt. Das sagte eine Sprecherin des Kölner Oberlandesgerichtes am Freitag der Nachrichtenagentur dapd. Sie bestätigte damit eine Medienmeldung.

Der öffentlichkeitsscheue Ex-Bankier war im November vor dem Landgericht Bonn mit der Forderung nach mehr als 40 Millionen Euro Schadenersatz für seine Investitionen in die umstrittenen Oppenheim-Esch-Fonds gescheitert. Der Milliardär hatte den Initiatoren der Fonds, der Bank Sal. Oppenheim und dem Kölner Immobilienentwickler Josef Esch, vorgeworfen, ihn nicht ausreichend über das unternehmerische Risiko des Investments aufgeklärt zu haben. Die 2. Zivilkammer des Landgerichts wies die Klage jedoch ab.

Steuersparmodell für Superreiche

Die Vorsitzende Richterin Margret Dichter betonte, Pflichtverletzungen der Fonds-Initiatoren seien nicht festzustellen. Finck und sein inzwischen verstorbener Vater seien wirtschaftlich erfahren und daher hinsichtlich vieler Einzelfragen nicht aufklärungsbedürftig gewesen. Außerdem hätten sie einen erfahrenen Berater an ihrer Seite gehabt.

Die Fonds, die Warenhaus-Immobilien in München und Potsdam an Karstadt vermieteten, waren als Steuersparmodelle für Superreiche gedacht. Sie gerieten aber durch die Insolvenz des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor in schwere Turbulenzen. Die Renditeerwartungen erfüllten sich deshalb nicht.

(dapd)


 


 

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