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Wenzel will Prüfung der Umweltverträglichkeit zur Pflicht machen

„Wasser ist unumstritten unsere wichtigste Ressource", betonte Umweltminister Stefan Wenzel am Freitag anlässlich des Weltwassertags. Er nutzte den jährlich am 22. März begangenen Feiertag, um darauf hinzuweisen, dass zur Beurteilung der Risiken und der technischen Beherrschbarkeit der Fracking-Technik bei der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas „noch viele und grundlegende Informationen fehlen".

„Zu klären sind Risiken und Auswirkungen auf das Grundwasser und auch auf den tiefen Untergrund, Böden, Umwelt und Natur, einschließlich der damit verbundenen Auswirkungen auf den ländlichen Raum und die Lebensumwelt der Bürgerinnen und Bürger," sagte der Minister.

Bergrecht soll mit Landesrecht ergänzt werden

Wenzel kündigte an sicherzustellen, dass alle Genehmigungsverfahren für Bohrvorhaben mit einer umfassenden Öffentlichkeitsbeteiligung und einer obligatorischen Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden.

Eben jene fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung war zuletzt u.a. in einer laufenden Online-Petition scharf kritisiert worden (business-on.de berichtete). Selbige ist sogar für Großsolaranlagen verpflichtend. Moniert wurde im selben Zug, dass das in die Jahre gekommene deutsche Bergrecht noch gar nicht auf die Fracking-Thematik eingestellt sei.

Den Weltwassertag gibt es seit 1993. Er ist ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Das Motto des diesjährigen Weltwassertags lautet „Wasser und Zusammenarbeit".

(Redaktion)


 


 

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