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Frauen-Fußball-WM

Ein zweites Sommermärchen?

Noch eher geringe Kenntnis über teilnehmende Nationen und die Spielorte

Wie genau wissen die Menschen in Deutschland über das anstehende Turnier Bescheid? Auch diese Frage interessierte die Forscher von Marketagent.com. Hier fällt das Ergebnis recht durchwachsen aus: Immerhin mehr als vier von zehn Befragten wissen, dass 16 Teams an der WM teilnehmen werden (42,3%), aber auch fast jeder achte (12,4%) ist der festen Überzeugung, es seien 32 Länder vertreten (wie bei der Herren-WM). 44,5% geben offen zu, dass sie schlichtweg nicht wissen, wie viele Teams nach Deutschland reisen. 

Auch woher die 16 besten Damen-Teams der Welt kommen, die drei Wochen lang hierzulande zu Gast sein werden, hat sich bisher nur teilweise herumgesprochen. Die klassischen Fußballnationen Brasilien, England und Frankreich werden von jeweils deutlich mehr als zwei Drittel der Befragten korrekt benannt. Es sind aber auch 60,9% der fälschlichen Überzeugung, Italien sei beim Turnier dabei, was nicht der Fall ist. Und kickende Spanierinnen und Niederländerinnen sind für jeweils die Hälfte der Befragten im Teilnehmerfeld vertreten, was zum Leidwesen dieser beiden fußballbegeisterten Nationen jedoch nicht zutrifft. Dagegen wissen heute nur 10,9%, dass in Gruppe D der „Fußball-Exot“ Äquatorial-Guinea an den Start gehen wird, um die Fußballkrone nach Afrika zu holen.

„Damit die potenziell Interessierten auch den Weg in die WM-Stadien finden, scheint bei den Spielorten noch ein wenig Aufklärungsarbeit angebracht,“ kommentiert Christian Jung, Sales Director von Marketagent.com in Deutschland einen weiteren Befund der Studie: Zwar benennen fast sieben von zehn Personen (69,4%) den Austragungsort des Eröffnungsspiels, Berlin korrekt als Austragungsort, allerdings erwarten auch jeweils rund ein Drittel der Befragten WM-Spiele in den Stadien von München, Dortmund, Stuttgart, Köln oder Hamburg – allesamt Städte, an denen die Frauen-WM ohne ein Stelldichein der Teilnehmerinnen vorrübergehen wird. Von den zehn am häufigsten benannten Spielorten sind nur vier tatsächliche Austragungsorte in deren Stadien der Ball auch rollt. Die Spielorte Bochum, Dresden und Augsburg sind nur jeweils gut einem Fünftel als solche bekannt. Dass in Sinsheim, in der Arena des (Herren-) Bundesligisten TSG Hoffenheim ebenfalls zur WM gekickt wird, wissen nur 14,4%. Dort wird am 26. Juni um 15.00 Uhr sogar das erste WM-Spiel zwischen Nigeria und Frankreich sowie das „kleine Finale“ um Platz Drei angepfiffen.

Höchste sportliche Erwartungen an das Gastgeberteam

Wenigstens über den Titelfavoriten herrscht einmütige Einigkeit: Fast neun von zehn Befragte (88,8%) sehen den zweimaligen Weltmeister, Titelverteidiger und Gastgeber Deutschland auch wieder als neuen Weltmeister. Für 3,6% der Befragten ist Brasilien, für 2,3% die USA, ebenfalls bereits zweifacher Titelträger, der erste Anwärter auf den WM-Sieg. Dieser Prognose folgend könnte das Sommermärchen 2011 – wenn auch mit etwas weniger Aufmerksamkeit ausgestattet – jenes von vor fünf Jahren noch übertreffen: Das damalige Ausscheiden der Herren im Halbfinale hatte doch weniger den Charakter eines Happy Ends, als wenn am Abend des 17. Juli die Spielführerin der deutschen Mannschaft den Siegerpokal in den Himmel streckt…

(Marketagent.com Deutschland Gm)


 


 

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