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Rückzug

Kein Kohlekraftwerk von GDF Suez in Stade

Am Montag hat der Energiekonzern GDF Suez bekannt gegeben, dass das geplante Kohlekraftwerk in der Kreisstadt Stade nicht weiterverfolt wird. Damit inzwischen das dritte von insgesamt sieben seit Anfang 2009 in Planung befindlichen Kraftwerksprojekten in Niedersachsen vor dem Aus.

Im Verlauf des Jahres 2009 wurden bereits die Vorhaben in Dörpen (EnBW) und in Emden (DONG Energy) von den Investoren aufgegeben. 

Bürgerinitiative hatte erfolgreich geklagt

Hintergrund des jüngsten Rückzugs in Stade war die erfolgreiche Klage einer Bürgerinitiative. Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg in der Sache hob den bestehende Bebauungsplan auf. Infolgedessen ergaben sich für  Kraftwerlksbetreiber GDF weitreichenen Auflagen. Die hohen Lärmschutzauflagen und die zu erwartenden Auflagen bei der Kühlwassernutzung aus der Elbe hätten die Wirtschaftlichkeit des 800 Megawatt-Kohlemeilers nach GDF-Einschätzung jedoch erheblich eingeschränkt. Am Ende der Rückzug. 

Auch Eon investiert in Stade

Auch der Energiekonzern Eon investiert derzeit in Stade in ein 800 MW-Kraftwerk. Der Bebauungsplan besteht bei diesem Projekt fort, jedoch muss auch Eon sich mit den gewässerschutzrechtlichen Auflagen für die Kühlwassernutzung aus der Elbe auseinandersetzen.

(Redaktion)


 


 

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