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Kraftwerk Wilhelmshaven

GDF Suez stellt 50.000 Euro für gemeinnützige Projekte zur Verfügung

Am Dienstag, den 1. Februar 2011, fand im Gebäude der Jade-Hochschule in Wilhelmshaven die diesjährige Bekanntgabe der Förderprojekte des Bürgerfonds „Impulse für die Gesellschaft“ statt. Insgesamt 10 Projekte fördert der Kraftwerksbetreiber GDF Suez, der aktuell an seinem modernen Steinkohlekraftwerk nahe der Wilhelmshavener Niedersachsenbrücke schraubt.

Der französische Kraftwerksbetreiber mit Deutschlandsitz in Berlin hat sich nicht lumpen lassen und stellt nunmehr bereits zum zweiten Mal die Summe von 50.000 Euro für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung. Wohlgemerkt ohne die vielfach übliche Marotte, dass ein wesentlicher Teil davon an eine Werbeagentur fließt. Der Betrag wird voll ausgeschüttet. Angesichts des im Verhältnis zum Großprojekt durchaus vorbildlichen Engagements, lobte bei seiner Neujahrsansprache im Wilhelmshavener Rathaus jüngst auch OB Eberhard Menzel (SPD), dass der Bürgerfonds eine Reihe von Projekten in der Region voranbringen wird. Auch der Adressat war damals in Person von GDF Suez-Deutschland-Chef Erik von Scholz zugegen.

Bislang insgesamt 100.000 Euro ausgeschüttet

Der Bürgerfonds wurde vom Kraftwerksbetreiber im November 2009 ins Leben gerufen, um gemeinnützige Projekte am GDF Suez-Standort Wilhelmshaven und den angrenzenden Gemeinden Wangerland, Schortens und Sande zu unterstützen. Die zweite Runde des Bürgerfonds startete Ende September 2010 mit einer Ausschreibung. Bereits im Vorjahr hatte man die selbe Summe schon einmal zur Verfügung gestellt. Eine ehrenamtliche Jury aus regionalen Persönlichkeiten bewertete die Projekte und wählte aus den eingereichten Anträgen die besten Ideen aus. Auch die Jury setzte sich nicht aus bekannten Monokulturen zusammen, sondern repräsentierte durchaus unterschiedliche Bereiche des öffentlichen Lebens in der Region (siehe Kasten).

Albers: Über 80 Einsendungen

Insgesamt 200 Gäste, darunter den Vertreter der gemeinnützigen Antragsteller sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft, konnte GDF-Suez-Projektleiter Frank Albers schließlich am Dienstag freudig im Hauptgebäude der Jade-Hochschule in Wilhelmshaven begrüßen.  „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir den Erfolg der ersten Runde sogar übertreffen konnten. Mehr als 80 Ideen von gemeinnützigen Organisationen haben uns erreicht. Die hohe Kreativität und Qualität der Ideen hat es der Jury nicht leicht gemacht“, freute sich Albers.

Zehn Förderprojekte wird der  Bürgerfonds im Jahr 2011 fördern. Bei ihnen handelt es sich um die Hauptschule Nogatstraße Wilhelmshaven, das Nationalpark-Zentrum Wilhelmshaven, die Grundschule Rheinstraße, den Verband alleinerziehender Mütter und Väter, den Förderverein Familienzentrum Schortens e.V., das Integrationsprojekt des Jade-Boxrings 35 e.V., den Trägerverein Jugendzentrum Fedderwarden e.V., den Jona Kindergarten Altengroden, den Förderverein der verlässlichen Grundschule Roffhausen sowie ein gemeinsames Projekt des Gymnasiums am Mühlenweg, des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums und des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, welches an der Küste einen Standort unterhält.

Mädchentanzgruppe begeisterte das Publikum

Über den positiven Verlauf der letzten Bürgerfonds-Runde für 2010 konnten sich die Gäste schließlich beim Auftritt der Mädchentanzgruppe „Diamonds“ aus dem Wilhelmshavener Stadtnorden überzeugen. Das Projekt war im vergangenen Jahr gefördert worden. Die neun Mädchen im Alter von 13 bis 22 Jahren führten eine selbstgestaltete Tanzchoreographie auf – eindrucksvoll unterstützt von der jungen Sängerin Gloria Nemnaseva.

(Red. / oy)


 


 

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