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Tarifeinigung

Stahlarbeiter im Nordwesten erhalten mehr Geld

Die Beschäftigen der nordwestdeutschen Stahlindustrie erhalten ab kommender Woche mehr Geld.

Die Tarifpartner einigten sich am frühen Dienstagmorgen darauf, dass die etwa 75.000 Stahlarbeiter in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen ab 1. Dezember 3,8 Prozent höhere Löhne und Gehälter erhalten sollen, wie IG Metall und Arbeitgeber nach mehr als elfstündigen Verhandlungen in Düsseldorf mitteilten. Gefordert hatte sie sieben Prozent mehr Geld. Der Vertrag gilt bis Ende Februar 2013.

Lehrlinge sollten künftig in der Regel unbefristet übernommen werden, teilte beide Seiten weiter mit. Der Tarifvertrag zur Altersteilzeit sei verlängert worden. Der Arbeitgeberbeitrag zur Rentenversicherung solle von 95 auf 100 Prozent aufgestockt werden.

Der IG Metall-Bezirksleiter in Nordrhein-Westfalen, Oliver Burkhard, sagte: "Alle Beschäftigten bekommen ordentlich mehr Geld." Die Gewerkschaft habe ihr Ziel erreicht. Die Tarifkommission der IG Metall in NRW wolle am Dienstag das Verhandlungsergebnis beraten.

Der Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes Stahl, Helmut F. Koch sagte: "Der Tarifabschluss ist uns insbesondere wegen der jüngsten Konjunkturprognosen und der durch die Finanzkrise bedingten Unwägbarkeiten sehr schwer gefallen." Die Arbeitgeber hätten dem nur wegen der relativ langen Laufzeit zugestimmt.

(dapd )


 


 

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