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Verwirrspiel um Opel

Das Verwirrspiel um Opel geht weiter. Und es kommt aus den höchsten Etagen. Kaum hat der neue GM-Europachef der seriösen Presse offenbar Entwarnung für die Standorte gegeben, wird diese zentrale Äußerung flugs relativiert. So bringt man keine Ruhe in eine Belegschaft, die seit einem Jahr durch ein Wechselbad der Gefühle geht.

Dies ist eine der traurigen Episoden im Theaterstück um die Zukunft von Opel und Vauxhall. Da ist es nur verständlich, wenn der Betriebsrat eine schnelle Offenlegung der Pläne fordert. Nur: Ob die GM-Führung wirklich schon einen Plan hat, muss bezweifelt werden. Denn die enormen Kosten, die bei einer Opel-Sanierung auf sie zukommt, werden auf bis zu sechs Milliarden Euro geschätzt. Ein großer Batzen Geld, den ein Unternehmen, das gerade noch einmal an der Pleite vorbeigeschrammt ist, nicht so einfach stemmen kann.

Unterstützung der Belegschaft?

Ob die neuen alten Herren so die Unterstützung der Belegschaft bekommen, wie sie Magna versprochen war, ist fraglich. Denn den Österreichern war einiges an Mitgift für Mitbestimmung angeboten. Hier muss GM aufpassen, seine Leute nicht noch mehr zu vergraulen. Denn schlechte Stimmung im Betrieb hat noch nie gute Produkte hervorgebracht.

(Redaktion)


 


 

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