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Paar wegen Diebstahls von GM-Firmengeheimnissen verurteilt

Wegen des Diebstahls von Firmengeheimnissen ist eine frühere Ingenieurin des amerikanischen Automobilkonzerns General Motors gemeinsam mit ihrem Mann schuldig gesprochen worden. Dieses Urteil fällte ein Geschworenengericht in Detroit am Freitag nach einem wochenlangen Prozess. Der 54-Jährigen drohen nun bis zu zehn Jahre Haft, ihrem Ehemann bis zu 30 Jahre.

Die Staatsanwaltschaft erklärte in dem Verfahren, die Angeklagte habe Zugang zur Hybrid-Technologie von GM gehabt. Sie habe sich 2003 extra innerhalb der Firma versetzen lassen und dann wichtige Dokumente kopiert. Bereits 2005 akzeptierte sie eine Abfindung und verließ das Unternehmen.

Die Behörden gehen nicht davon aus, dass die Informationen China erreichen. Der Ehemann hatte eine eigene Firma gegründet und soll Kontakt zu Konkurrenten von GM im Ausland gesucht haben. Staatsanwältin Cathleen Corken erklärte, die Technologie habe einen Wert von mindestens 40 Millionen Dollar (31 Millionen Euro).

(dapd)


 


 

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