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Germanwatch

Zum 20. Jubiläum gratulierten Röttgen, Naidoo und Trittin

Mit prominenten Gästen feierte die Nachhaltigkeits-Organisation Germanwatch vor wenigen Tagen in Berlin ihr 20-jähriges Jubiläum. Unter dem Stichwort "Entwicklungsland Deutschland" diskutieren Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft den notwendigen gesellschaftlichen Umbau in einer Zeit der Klima-, Energie- und Ernährungskrise. Währenddessen fand nur wenige Meter Luftlinie entfernt im Kanzleramt der sog. "Energiegipfel" von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) statt.

Über die Rolle Deutschlands für eine große Transformation unserer
Gesellschaft diskutieren am Freitag unter anderem Klaus Töpfer, Vorsitzender der Ethik -Kommission, Michael Otto, Unternehmer und Vorsitzende der 2°-Initiative, Robert Watson, Ex-Chef des Weltklimarates als auch später des Weltagrarberichtes, der Bremer Umweltsenator Reinhard Loske (Grüne) und Kumi Naidoo, Chef von Greenpeace International, sowie Peter Liese, Umweltpolitiker im
Europäischen Parlament.

Bereits am Vorabend gaben sich bei einem Festakt Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), SPD-Bundesvorstand Ulrich Kelber und Grünen-Chef Jürgen Trittin anlässlich des Jubiläums die Klinke in die Hand.

Milke: Deutschland muss mutig vorangehen

"Die Botschaft ist klar: Deutschland muss nun mutig voranschreiten und neue Signale setzen. Dadurch könnte sich auch die EU zu einem Vorreiter für eine grüne Wirtschaft etablieren", so Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. "Nach dem schwerwiegenden Unfall in Fukushima schauen nun viele weltweit auf Deutschland. Wie gelingt der Einstieg in ein neues Wohlstandsmodell jenseits der Risikoenergieträger Kernkraft und Kohle? Der Umstieg auf Erneuerbare Energien, größere Energieeffizienz, neue Netze und Speichermöglichkeiten muss andere Staaten anspornen, hier mitzuziehen," so Milke weiter

Angesichts des Energiegipfels fügt Christoph Bals, Politischer
Geschäftsführer von Germanwatch hinzu: "Zentral ist jetzt, dass das
Sechs-Punkte-Papier der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten nun weiterentwickelt und umgesetzt wird. Wir brauchen einen wirklichen Einstieg in die notwendige Energiewende. Wer jetzt wieder - wie im Herbst 2010 - die notwendigen Maßnahmen zerredet und kurzfristigen Interessen opfert, vergibt eine historische Chance für Deutschland und die EU."

(Redaktion)


 


 

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