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TUI-Gewinn fällt trotz Umsatzsteigerung

Der Reisekonzern TUI hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres den Umsatz um neun Prozent auf 4,4 Milliarden Euro gesteigert. Er musste aber einen Rückgang des operativen Gewinns von elf Prozent auf 96 Millionen Euro verkraften. Der größte Touristikkonzern der Welt machte die Probleme in den Urlaubsländern in Nordafrika sowie schlechtere Ergebnisse der Beteiligung an der Containerreederei Hapag-Lloyd für den Einbruch verantwortlich.

In den ersten drei Geschäftsquartalen stieg der Umsatz ebenfalls um neun Prozent auf 10,8 Milliarden Euro, wie TUI am Donnerstag in Hannover mitteilte. Der operative Verlust lag praktisch unverändert bei 279 Millionen Euro. In der Touristikindustrie sind Verluste im Winter und Frühjahr wegen der Vorlaufkosten für die Sommersaison, in der dann die Gewinne eingefahren werden, normal.

Gewinneinbruch bei Hapag-Lloyd

Während das Touristikgeschäft zufriedenstellen verlief, brach Hapag-Lloyd ein: Das operative Ergebnis betrug im dritten Quartal 39 Millionen nach 226 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die Hamburger Reederei, an der TUI noch 38,5 Prozent gehören, konnte ihre höheren Treibstoffkosten nicht an die Kunden weitergeben, wie TUI erklärte.

Für neun Monate gerechnet erwirtschaftete die Containerschifffahrt ein operatives Ergebnis von 162 Millionen Euro.

(dapd )


 


 

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