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Gigaliner dürfen auf die Straße

Kabinett stellt sich hinter Ramsauers Verordnungsentwurf

Die Bundesregierung schickt die Gigaliner auf die Straße. Das Kabinett hat am Mittwochvormittag den bundesweiten Feldversuch mit 25,25 Meter langen Lastzügen gebilligt. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dapd aus Regierungskreisen.

Von Thomas Rietig

Damit stellt sich die gesamte Regierung demonstrativ hinter das im Koalitionsvertrag vereinbarte Projekt von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), das am 1. Januar 2012 beginnen und fünf Jahre dauern soll. Die SPD-Fraktion im Bundestag hat mit einer Verfassungsklage gedroht, falls - wie geplant - der Bundesrat bei der Entscheidung außen vor bleibt.

Acht Bundesländer haben sich mit dem Versuch einverstanden erklärt, darunter auch das SPD-regierte Hamburg. Rund 400 Lastzüge mit einer Höchstlänge von 25,25 Meter (bisher 18,75 Meter) und einem Gesamtgewicht von jeweils höchstens 44 Tonnen (wie bisher) sollen der Verordnung zufolge rund fünf Jahre lang auf festgelegten Routen verkehren. Förmlicher Beginn des Versuchs soll der 1. Januar 2012 sein; tatsächlich werden die ersten Fahrzeuge im Frühjahr auf den Straßen erwartet.

Ramsauer selbst verteidigte den Versuch mit den Worten, es gehe ihm darum, "den Verkehr klug zu organisieren und nicht zu verhindern". Der Länder übergreifende Feldversuch gründe "auf einer soliden Basis mit klaren Vorgaben, die von der Bundesanstalt für Straßenwesen wissenschaftlich begleitet werden", fuhr er fort.

(dapd )


 


 

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