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  • 09.11.2009, 15:05 Uhr
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  • 1 Kommentar
Emlichheim / Grafschaft Bentheim

Brand in der EVI-Müllverbrennungsanlage

Am Sonntagnachmittag geriet aus noch nicht geklärter Ursache eingelagerter Müll in einem Vorratsbunker der Müllverbrennungsanlage im Europark in Emlichheim in Brand. Zu diesem Zeitpunkt lagerten dort nach Betreiberangaben etwa 6.000 Tonnen Müll.

Gegen 15:00 Uhr hatte ein Kranführer einen Schwelbrand in dem Müllbunker festgestellt und zunächst mit der betriebseigenen Feuerlöschanlage des Bunkers das Feuer bekämpft. Da der Brand nicht mit eigenen Mitteln gelöscht werden konnte, soll gegen 15:05 Uhr von der Firmenleitung die Feuerwehr Emlichheim angefordert worden sein. 

Niederländische Feuerwehr half mit

Die Feuerwehr der niederländischen Gemeinde Coevorden unterstützte bei der Wasserversorgung. Im Laufe des frühen Abends wurden dann nach Angaben eines Polizeisprechers die Feuerwehren Hoogstede und Wilsum zur Unterstützung und Ablösung der bis dahin eingesetzten Kräfte hinzugezogen. Da der Brand schneller und sicherer mit Schaum gelöscht werden konnte, forderte die Einsatzleitung von der Feuerwehrtechnischen Zentrale Nordhorn, der Feuerwehr Schüttorf, dem Unternehmen Wintershall und der niederländischen Feuerwehr Emmen Schaumkonzentrat an. Gegen Mitternacht hatten die Feuerwehren den Brand schließlich unter Kontrolle. 

Wärmeentwicklung könnte Auslöser gewesen sein

Bei der Entdeckung des Schwelbrandes wurden zunächst in den ersten 45 Minuten die Rauchklappen oberhalb des Bunkers geöffnet. Während der gesamten Löscharbeiten wurde die Müllverbrennung fortgesetzt, da die Rauchableitung des Feuers im dann wieder geschlossenen Bunker so über die Luftabsaugung und Rauchgasreinigung des Kessels erfolgen konnte. Die Technische Ermittlungsgruppe Umwelt der Polizeidirektion Osnabrück führte in den Ortschaften Eschebrügge, Agterhorn und Coevorden Messungen der Schadstoffkonzentration in der Luft durch. Dabei wurde nach Polizeiangaben kein Schadstoffausstoß festgestellt.

Nach Polizeiangaben könnte der Schwelbrand womöglich durch eine zu starke Wärmeentwicklung im Müllberg entstanden sein. Etwa 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren waren vor Ort im Einsatz. Deren Versorgung übernahm des Deutsche Rote Kreuz.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Emlichheimer
09.11.09 19:25 Uhr
Wieso haben die selber...

nicht genug Schaumkonzentrat um schneller reagieren zu können? Wieso wird der Bunker nicht mit Infrarotkameras überwacht um soetwas, was jederzeit wieder passieren kann direkt zu erkennen?
Wieso.. klar es kostet alles Geld und das will sich der "Multi Multi" Holländer wieder sparen.

 

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