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Grafschaft Bentheim

Weiterer Schritt zum schnelleren Internet: Wirtschaftsförderung Grafschaft Bentheim erhält Breitband-Förderbescheid

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum schnelleren Internet im Landkreis Grafschaft Bentheim ist getan: Im Rahmen einer offiziellen Feierstunde des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) überreichte Minister Dr. Alexander Dobrindt am Montag in Berlin dem Landkreis Grafschaft Bentheim als einer der ersten Kommunen deutschlandweit einen Förderbescheid. Dieser wurde von Ralf Hilmes, Leiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim, und dem Breitbandkoordinator des Landkreises, Andreas Conrads, entgegengenommen.

Zweistufige Strategie von Funk- und leitungsgebundenen Anschlüssen

Seit mehr als 10 Jahren setzt sich die Wirtschaftsförderung für die Verbesserung der Breitbandinfrastruktur im Landkreis Grafschaft Bentheim ein und ist dabei auch auf öffentliche Förderung angewiesen. Die Verbesserung der Breitbandinfrastruktur in einer ländlichen Region wie der Grafschaft ist sehr kostenintensiv. Verfolgt wird eine zweistufige Strategie von Funk- und leitungsgebundenen Anschlüssen.

Ein erster Schritt für die Planungen

Bei dem Ausbau der leitungsgebundenen Infrastruktur strebt der Landkreis Grafschaft Bentheim gemeinsam mit den Kommunen einen Antrag im Rahmen des großen Breitbandförderprogramms des Bundes an, das mit 2,7 Mrd. Euro ausgestattet ist. Die jetzt erhaltene Förderung ermöglicht die Finanzierung der für den Antrag notwendigen Planungsarbeiten und ist damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum schnellen Internet in den Außenbereichen der Grafschaft Bentheim. Der Bund stellt dazu den Kommunen bis zu 50.000 EURO Zuschuss für Beratungsleistungen zum Breitbandausbau zur Verfügung.

Unterstützung für Gemeinden

Die Wirtschaftsförderung steht mit allen weiteren Akteuren der Breitbandversorgung in engem Kontakt und unterstützt die Gemeinden bei den für die Vorbereitung und Durchführung von Breitbandprojekten erforderlichen Arbeiten. Dazu gehört beispielsweise die Anfertigung einer Grobplanung für den Netzausbau, der Aufbau und die Pflege eines Breitbandkatasters oder auch die Durchführung von Markterkundungsverfahren, die erfreulicherweise bereits zu eigenwirtschaftlichen Ausbauten im Kreisgebiet insbesondere in der Stadt Nordhorn geführt haben.

Mindestens 50 Mbit/s Bandbreite

Die Bereiche, in denen allerdings kein eigenwirtschaftlicher Ausbau der Telekommunikationsunternehmen geplant ist, werden auf einer Grundlage von mindestens 50 Mbit/s Bandbreite symmetrisch nun neu überplant. Nach Vorlage der Ergebnisse soll dann ein leitungsgebundener Glasfaserausbau mit den Fördermitteln des Bundes sowie weiterer Einwerbung von Landes-Fördermitteln vorangetrieben werden. Dazu Ralf Hilmes:“ Die Digitalisierung wird unsere gesamte Gesellschaft massiv verändern. Die Breitbandinfrastruktur ist ein entscheidender Faktor für unsere Unternehmen und Haushalte. Sie ist der Wachstumsmotor für unsere Wirtschaft und für unsere Lebensqualität.“ Hilmes freut sich über die nun erhaltene Förderung und kündigt weitere leitungsgebundene Projekte für den Landkreis Grafschaft Bentheim an.

(Redaktion)


 


 

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