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Verdacht auf Steuerflucht

Griechenland sperrt erstmals hohes Auslandsvermögen

Das gegen die Staatspleite kämpfende Griechenland hat laut einem Zeitungsbericht erstmals ein millionenschweres Auslandsvermögen eines reichen Unternehmers gesperrt. In der Schweiz seien drei Konten mit insgesamt 158 Millionen Euro des Managers Lavrentis Lavrentiadis blockiert worden, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag. Lavrentiadis wurde in der Chemiebranche groß und war später Vorstandschef und Hauptaktionär der Privatbank Proton.

Dem Bericht zufolge sollen er und weitere Geschäftsleute in den vergangenen Jahren bei Proton bis zu 700 Millionen Euro in andere Länder verschoben haben. Die Bank sei später verstaatlicht worden und mit Mitteln der EU und des Internationalen Währungsfonds in Höhe von 900 Millionen Euro vor dem Aus gerettet worden.

Lavrentiadis weist die Vorwürfe zurück. Seine Agentur erklärte der Zeitung, es handele sich um ein persönliches, korrekt versteuertes Vermögen.

Im Zuge der Rettungsmaßnahmen für das angeschlagene Griechenland hatten Politiker aus Helferstaaten die griechische Regierung wiederholt aufgefordert, säumige Steuerzahler zu verfolgen.

(dapd )


 


 

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