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Euro-Krise

DIW-Experten kritisieren Griechenland-Rettung

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in ungewöhnlich deutlichem Ton die Euro-Beschlüsse zu Griechenland als unkalkulierbares Risiko für die Euro-Zone kritisiert.

Mit den Beschlüssen werde die Schuldenkrise nicht beendet, schrieben die DIW-Konjunkturexperten Ansgar Belke und Christian Dreger in einem Gastbeitrag für "Handelsblatt Online" am Freitag. "Vielmehr dürfte das Risiko einer Ansteckung anderer Länder noch zunehmen."

Wissenschaftler erwarten noch gewaltigere Umschuldung

"Denn der viel zu geringe Schuldenschnitt bedeutet unmittelbar, dass in der Zukunft eine zusätzliche noch substanziellere Umschuldung notwendig wird, wenn es nicht noch einen noch gigantischeren Transfer anderer Eurozonenländer an Griechenland geben wird", heißt es in dem Beitrag. Vermutlich werde es eine noch substanziellere Umschuldung nach 2013 geben, wenn der Krisenfonds EFSF durch den dauerhaften Rettungsfonds ESM ersetzt wird.

(dapd )


 


 

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