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Soziales Netzwerk

Facebook will "Fans" abschaffen und wehrt sich gegen Vorwürfe aus Großbritannien

Facebook muss sich derzeit an mehreren Fronten bewähren: zunächst sind dort die jüngsten Testergebnisse der Stiftung Warentest, in denen das Soziale Netzwerk nicht sonderlich gut wegkommt, dann Syphilis-Vorwürfe aus Großbritannien und der interne Vorstoß, dass "Fans" abgeschafft werden sollen.

Nachdem ein Datenschutz-Test der Stiftung Warentest dem Höhenflug des Sozialen US-Netzwerks in Deutschland zuletzt einen Dämpfer verpasst hatte und VZ-Netzwerke (StudiVZ, SchülerVZ, MeinVZ) mit seinen im Laufe von kleineren und größeren Skandälchen der letzten Jahre gewachsenen Datenschutzstandards auftrumphen konnte, gibt es derzeit  in Großbritannien gegenüber dem weltweiten Marktführer Vorwürfe, dass Facebook anonymen Sex und die Ausbreitung der Geschlechtskrankheit Syphilis fördert.

Das weist man am Hauptsitz von Facebook in Paolo Alto (Kalifornien) entschieden zurück. Und tatsächlich scheint es sich um eine Medien-Ente der britischen Boulevard-Zeitung "The Sun" zu handeln, die in Deutschland von einschlägigen Medien übernommen wurde. In der Tat hatte der zitierte regionale Verantwortliche der Gesundheitsbehörden in Middlesbrough, Professor Peter Kelly, keine direkte Verbindung mit Facebook gezogen, sondern auf die möglichen Folgen von ungeschütztem Sex hingewiesen. Dabei erwähnte er, dass sich einige Betroffene - wie heute üblich - online kennengelernt  hätten. Schon war die Facebook-Legende geboren.

Facebook: neuer Mag-Ich-Standard

Nicht zuletzt beschäftigt sich Facebook derzeit mit seinen "Fans". Weil der Begriff recht unpopulär ist, will man künftig den beliebteren Begriff "Mag ich" einsetzen. Bei Tests zeigte sich, dass "Fans" wesentlich seltener geklickt wird, als der künftige neue Mag-Ich-Standard.

StudiVZ: Kritik an Facebook-Masseneinladungen

Kritik gibt es derweil aus Deutschland: Konkurrent VZ-Netzwerke kritisiert die Masseneinladungen durch Pseudo-Freunde zu Facebook, die zuhauf auf E-Mail-Postfächern von Internetnutzern eingehen. Hierbei suggerieren deutsch klingende Namen tatsächliche Kontakte und animieren zur Erstellung eines eigenen Facebook-Profils. VZ-Netzwerke gibt an, eben diese Methoden aus Datenschutzgründen nicht nutzen zu dürfen und wird somit in der Facebook-Gruppe "Aggressives Marketing" weder Facebook-Fan, noch den "Mag ich"-Button klicken.

(Redaktion)


 


 

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