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Opel-Rettung

Hässliche Kratzer

New Opel ist noch gar nicht am Start, da hat das Image des Unternehmens bereits hässliche Kratzer: Massiver Stellenabbau, Streit um möglicherweise unzulässige staatliche Beihilfen und schließlich die Fertigstellung russischer Autowerke mithilfe deutscher Steuergelder - all das verunziert die Rettungsaktion der Bundesregierung.

Immer noch unklar ist dagegen, wie die künftige Konzernmutter Magna den Karren aus dem Dreck ziehen will. Denn allein mit Stellenstreichungen und Kostensenkungen ist es nicht getan. Stattdessen müssen neue Märkte erschlossen werden - was Opel allerdings stark erschwert wird. So ist der wichtige US-Markt versperrt, weil Anteilseigner GM dort keine zusätzliche Konkurrenz haben will. Hinzu kommen Beschränkungen für Kanada, China und Südkorea.

Auch Magna schreibt Verluste

Da zudem die Abwrackprämie ausgelaufen ist und Opel somit auch hierzulande vorerst wenig Grund zur Freude haben wird, steht in den Sternen, ob und wann das Unternehmen, das seit 2003 durchgehend Verluste geschrieben hat, endlich aus den roten Zahlen herauskommt. Allerdings sind diese Verlustrechnungen auch auf ein kompliziertes Geflecht von Verrechnungen zwischen den GM-Organisationen in Europa zurückzuführen. Hinzu kommt: Auch Magna schreibt Verluste, was das Risiko des Scheiterns von New Opel nicht gerade weniger werden lässt. Es besteht mithin kein Grund zu Selbstzufriedenheit, wie Wahlkämpfer sie zeigen. Stattdessen geht das Bangen um Opel weiter.

(ots / Neue OZ)


 


 

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