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Hafen Hamburg kassiert Umschlagsprognose

Nur noch 2 bis 3 Prozent Wachstum erwartet

Die Wirtschaftskrise erreicht den größten deutschen Hafen: Statt mit 5 bis 6 Prozent Umschlagswachstum rechnet die Hafengesellschaft im Gesamtjahr nur noch mit 135 Millionen Tonnen Waren an den Kaimauern und damit einem Plus von 2 bis 3 Prozent. 2011 lag das Wachstum bei 9 Prozent.

Marketingchefin Claudia Roller begründete die schwächeren Erwartungen am Mittwoch mit "nach unten korrigierten Prognosen für den Welthandel". Der Containerumschlag wird laut Roller nur zwischen ein und zwei Prozent zulegen.

Das größte deutsche Hafenumschlagsunternehmen HHLA musste schon zweimal in diesem Jahr die Umsatz- und Gewinnprognose nach unten korrigieren. Der Gewinn soll 30 Millionen Euro niedriger ausfallen, wie die HHLA bereits Dienstag mitteilte.

Der Umschlag im Hamburger Hafen ist im ersten Halbjahr noch um 2,7 Prozent auf 65,8 Millionen Tonnen gewachsen, deutlich schwächer als im Vorjahr. Bei dem im internationalen Handel wichtigsten Transportmittel Container legte der Umschlag nur noch um 1,9 Prozent auf 4,4 Millionen Standardboxen zu.

Wachstumsträger war vor allem der Export mit 6,4 Prozent, wie die Marketingabteilung mitteilte. Die Importe stiegen nur um 0,1 Prozent.

Am Montag war bekannt geworden, dass Deutschland beim Handelsüberschuss offenbar alle anderen Länder abhängt. Nach Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts werden die Exporte die Importe in diesem Jahr um 210 Milliarden Dollar (170 Milliarden Euro) übertreffen.

(dapd )


 


 

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