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Wilhelmshaven

Kleinwagen raste ins Hafenbecken

Am Montagmittag, kurz nach 11:30 Uhr, erreichten die Notrufzentralen von Polizei und Feuerwehr mehrere Anrufe, in denen die Anrufer mitteilten, dass soeben ein PKW am Hannover-Kai in Wilhelmshaven ungebremst über die Kaimauer in das Hafenbecken gefahren sei.

Nach Augenzeugenberichten war der blaue Kleinwagen zuvor mit sehr hoher Geschwindigkeit plötzlich auf das Kai-Gelände gerast und ohne die Geschwindigkeit zu verringern direkt hinter einem norwegischen Schiff ins Hafenbecken gerast.

Taucher und Mini-U-Boot suchten nach Fahrzeug

Die alarmierten Taucher der Berufsfeuerwehr und der Bundeswehr suchten nach ihrem Eintreffen das Hafenbecken ab. Bei sehr schlechten Sicht von ca. 50 cm konnte nach Angaben von Polizeisprecher Klaus Harms das Fahrzeug zunächst nicht gefunden werden. Erst mit Hilfe eines ferngesteuerten U-Bootes des direkt davor am Hannover-Kai liegenden norwegischen Schiffes, konnte das Auto ca. 40 Meter von der Kaimauer entfernt in 11 Metern Tiefe lokalisiert werden. Im Fahrzeug befand sich der Fahrer. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Taucher befestigten im Folgenden Seile am Fahrzeug, an denen der Pkw durch den Kran eines Schiffes wieder an die Wasseroberfläche und in die Nähe der Kaimauer gezogen wurde. Dort wurde der Kleinwagen wiederum durch einen herbeigerufenen Kranwagen samt der Leiche des Fahrers aus dem Wasser gezogen. Die Ermittlungen der Polizei zu möglichen Hintergründen oder technischen Ursachen dauern an.

(Redaktion)


 


 

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