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Dax dreht zum Schluss in die Verlustzone

Der deutsche Aktienmarkt hat seinen Erholungskurs am Dienstag nicht in den Abend retten können. Bis Handelsschluss fiel der Dax um 0,2 Prozent auf 5.774 Punkte. Die Nebenwerte schlossen dagegen mit teils deutlichen Gewinnen. So legte der MDax legte 0,3 Prozent auf 8.587 Punkte zu, und der TecDax gewann sogar ein Prozent auf 672 Zähler.


Die Händler zeigten sich angesichts der später am Abend anstehenden Entscheidung der US-Notenbank Fed offenbar vorsichtig. Zudem hieß es auf dem Parkett, es dominiere bereits die Abwicklung des Verfallstages am Freitag. Zuvor hatten erfolgreiche Anleihe -Auktionen in Spanien und vom europäischen Schuldenfonds EFSF sowie der leicht gestiegene ZEW-Index die Kurse beflügelt.

Kräftig abwärts ging es für den Euro. Nachdem die Gemeinschaftswährung lange Zeit um die Marke von 1,32 Dollar seitwärts tendiert war, büßte sie am Abend rund einen Cent ein und notierte bei 1,3095 Dollar. Händler sprachen von einer Gemengelage von nicht wirklich neuen Nachrichten. So habe etwa belastet, dass sich Kanzlerin Angela Merkel gegen eine Aufstockung des Euro-Rettungsfonds ESM ausgesprochen habe. Im Tagesverlauf hatte die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Referenzkurs bei 1,3181 Dollar und damit 0,5 Prozent niedriger als am Vortag festgelegt.

Gemischt waren dagegen die Vorgaben aus den USA. An der New Yorker Wall Street gewann der Dow-Jones-Index bis zum Abend (MEZ) 0,4 Prozent auf 12.073 Punkte. Der technologieorientierte Nasdaq verlor dagegen 0,1 Prozent und notierte bei 2.611 Zählern.

Im Dax waren vor allem K+S gesucht. Aktien des Düngemittelkonzerns konnten ihre Gewinne vom Tag zwar nicht ganz halten, gingen aber mit einem Plus von 2,5 Prozent auf 34,59 Euro als Spitzenreiter des Index in den Abend. Der Pharmakonzern Merck legte 2,1 Prozent auf 73,58 Euro zu, Deutsche Börse verteuerten sich um 1,8 Prozent auf 42,21 Euro.

Mit deutlichen Abschlägen wurde dagegen die Commerzbank gehandelt. Anteile der gebeutelten zweitgrößten deutschen Bank gaben bis zum Abend 4,6 Prozent auf 1,17 Euro nach. Daneben verbilligten sich Papiere des Handelskonzerns Metro um knapp zwei Prozent auf 28,43 Euro.

Im MDax wurden die Gewinner von Kabel Deutschland angeführt, die ebenfalls einen Teil ihrer Gewinne wieder abgaben, aber bis Handelsschluss mit 4,4 Prozent im Plus bei 40 Euro standen. Das "Manager Magazin" hatte hier berichtet, das Bundeskartellamt habe grünes Licht für die Übernahme von Kabel BW durch den Wettbewerber Unity Media gegeben. Schlusslicht im Nebenwerteindex waren Douglas mit einem Minus von 3,8 Prozent auf 27,09 Euro.

Im TecDax machten Solarworld mit einem Plus von 7,2 Prozent auf 2,93 Euro den größten Sprung. Gegen den Trend verloren Dialog Semiconductor 3,1 Prozent auf 12,16 Euro.

(dapd )


 


 

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