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JA zum Meister

Wirtschaftsminister Olaf Lies setzt sich bei der EU-Kommission in Brüssel für die Erhaltung des guten Standards in deutschen Handwerksbetrieben ein

Wirtschaftsminister Olaf Lies hat sich heute gemeinsam mit Vertretern des niedersächsischen Handwerks in Brüssel intensiv für die Erhaltung des deutschen Meisters eingesetzt. Im Gespräch mit Kristin Schreiber, Direktorin in der Generaldirektion Binnenmarkt, und Detlef Eckart, Direktor in der Generaldirektion Beschäftigung, hob der Minister hervor, dass der deutsche Meisterbrief, ein Garant für Qualität ist, Fachkräfte sichert und die Innovationskraft stärkt. „Das hohe Niveau gerade in der Ausbildung im Handwerk werden wir nur mit der Meisterpflicht halten können", erklärte der Minister.

Die Europäische Kommission überprüft aktuell im Rahmen der Transparenzinitiative, welche Zugangsvoraussetzungen für die Berufsausübung in den Mitgliedstaaten existieren. Hier werden auch die in Deutschland geltenden Voraussetzungen diskutiert.

Mit dem Präsidenten der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen, Peter Voss, ist sich Minister Lies einig, dass es gilt, die Qualität der selbstständigen Handwerksbetriebe zu sichern. Nur mit fundierten fachlichen sowie betriebswirtschaftlichen Kenntnissen ist es heute möglich, ein innovatives und zukunftsfähiges Unternehmen aufzubauen oder auch erfolgreich fortzuführen. „Die Reise nach Brüssel hat sich für uns gelohnt. Es ist ausgesprochen wichtig, hier Flagge zu zeigen und mit guten Argumenten für den deutschen Meister zu werben", betonte Voss.

Das deutsche Handwerk steht in einer jahrhundertealten Tradition guter Arbeit und familiengeführter Unternehmen. Durch konsequente Ausbildung, seit vielen Jahren weit über den eigenen Bedarf hinaus, und vielfältige Innovationen setzt das Handwerk Maßstäbe. Die Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister verkörpern wegen ihrer guten Ausbildung und der hohen Anforderungen, mit denen sie in ihrer Berufsausübung konfrontiert sind, modernes Unternehmertum, sind Teil des technischen Fortschritts und stärken mit ihren gesunden Betrieben die Wirtschaftskraft in den Regionen. Gleichzeitig hat Minister Lies aufgezeigt, dass es neben der klassischen Meisterausbildung auch die Anerkennung vorhandener Fähigkeiten und Kenntnisse gibt, die auf anderem Weg erworben wurden. Insbesondere entsprechende Fähigkeiten, die in anderen europäischen Ländern erworben wurden, werden anerkannt. Es gibt für die gut ausgebildeten Fachkräfte aus dem Ausland keine Hürde. „Ich begrüße die Vielfalt, die sich auch daraus für unsere Handwerksbetriebe ergibt".

(Redaktion)


 


 

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