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Die Handwerkskampagne wirkt

Manchmal sind es die banalen Dinge des Lebens, die viel ausmachen, über die in der Regel aber nicht berichtet wird. Autor Onur Yamac berichtet im Redaktionsblog über Licht und Schatten im redaktionellen Alltag bei business-on.de Weser-Ems.

Eigentlich warte ich nur bei starkem Regen an der Kreuzung Uhlhornsweg/Ammerländer Heerstraße in Oldenburg auf den Bus, bis ich plötzlich Augenzeuge eines spektakulären Schauspiels werde. Nachdem der Bus einfach nicht kommt und es die ganze Zeit über wie aus Eimern schüttet, bemerke ich, wie aus den kreisförimg angeordneten Öffnungen eines Gullideckels direkt auf der Kreuzung eine kleine, geschätzt etwa 10-15 cm hohe Wasserfontäne schießt. Das kannte ich bis dahin nur aus dem Fernsehen. 

Fahrbahn nahezu komplett blockiert

Während ich das Geschehen links von mir interessiert verfolgte, höre ich wenig später rechts von mir starke Bremsgeräusche und dann einen kräftigen Rumms. Das habe ich allerdings schon häufiger erlebt - nur die Bremsgeräusche wurden diesmal von einem Aquaplaning-Ton begleitet, was wohl letztlich auch zur Kollision geführt hat. Ein von einem Cafe-Parkplatz abbiegender Audi-Kombi ist offenbar mit einem herannahenden Kleinwagen kollidiert, der aufgrund der nassen Fahrbahn nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Wie man merkt, sind die beiden Fahrer nicht so oft in Unfälle verwickelt (Disclaimer: damit meine ich nicht mich selbst). Sie rufen die Polizei an und setzen sich in ihre leicht beschädigten Fahrzeuge. Dumm nur, dass sie mit ihren quer stehenden Autos bei strömendem Regen nahezu 2/3 der Fahrbahn blockieren. Als dann auch noch die zugeparkten Autos und sogar ein Reisebus über den Bürgersteig ausweichen und auf der zweiten Spur Fahrzeuge in den Gegenverkehr auzuweichen versuchen, bahnt sich für mich unterschwellig schon der nächste Unfall an. 

Das Handwerk naht

Doch weit gefehlt: in diesem Moment naht ein LKW des Oldenburger Unternehmens Carl Wilhelm Meyer heran. Der Fahrer denkt offenbar überhaupt nicht daran, mit seinem LKW die waghalsige Tour über den Bürgersteig (mit Grünstreifen sowie zahlreichen Bäumen) zu absolvieren und bringt sein Gefährt mit ausreichend Abstand vor dem quer stehenden Audi einer Unfallbeteiligten zum stehen. Dann steigt der bullige Fahrer aus, öffnet die Tür des Audis und weist höflich aber bestimmt darauf hin, dass man sich hier mitten auf einer Hauptverkehrsstraße befinde. Tatsächlich: bei Bagatellunfällen reicht es in der Regel aus, wenn man allenfalls ein paar Fotos mit der Handy-Kamera schießt und dann sofort die Straße räumt.

Der LKW-Fahrer schindet Eindruck. Kurz darauf entsteigt die Fahrerin ihrem Audi, geht zum anderen Unfallwagen und in Sekundenbruchteilen setzen beide Fahrzeuge zurück auf den Parkplatz des Cafes. Auch wenn es in der Hektik zunächst danach aussieht: der zweite Auffahrunfall der Beiden bleibt glücklicherweise aus.

LKW-Fahrer nimmts beim Wort

Kaum ist die Straße wieder frei, fährt auch der Carl Wilhelm Meyer-LKW weiter. Auf dem Heck ist ein Plakatrahmen samt Motiv der aktuellen Handwerkskampagne angebracht. Der LKW-Fahrer hat´s schlicht beim Wort genommen - auf dem Plakat steht "Nicht drängeln. Zu Ihnen komme ich auch noch." Das Motiv hat sich auf der Straße bewährt: der Verkehr fließt wieder. Dank Handwerk.

(Onur Yamac)


 


 

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