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Hapag Lloyd

Gewinn von Deutschlands größter Container-Reederei eingebrochen

Höhere Treibstoffkosten und eine schwächere Nachfrage haben deutlich auf Umsatz und Ergebnis der Reederei Hapag Lloyd gedrückt. Nach Zinsen und Steuern stand Ende des dritten Quartals ein Gewinn von 9,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Hamburg mitteilte.

Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen unter dem Strich noch einen Gewinn von 217,7 Millionen Euro gemacht. Allerdings hatte Deutschlands größte Containerlinien-Reederei in den ersten beiden Quartalen noch Verluste verbuchen müssen.

Der Umsatz sank zwischen Juni und Ende September von 1,78 Milliarden Euro auf 1,54 Milliarden Euro. "Wir haben uns angesichts des anspruchsvollen Marktumfeldes sehr gut behauptet", sagte Unternehmenschef Michael Behrendt. Einen Ausblick auf das Gesamtjahr wagte er allerdings nicht.

Auch Erzrivale Maersk betroffen

Die Branche befindet sich derzeit in einer schwierigen Lage. Wachsende Schiffskapazitäten und sinkende Frachtraten hatten jüngst auch dem Hapag-Erzrivalen Maersk Line zugesetzt. Der dänische Mutterkonzern des Branchenführers hatte ebenfalls einen starken Gewinneinbruch gemeldet und sogar einen Verlust für das Containergeschäft 2011 in Aussicht gestellt.

Hapag-Lloyd gehört zu fast 62 Prozent dem Ballin-Konsortium und zu 38 Prozent TUI. Der Reisekonzern will sich seit geraumer Zeit von der Beteiligung trennen.

(dapd )


 


 

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