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Osnabrück

Nicht nur Hase-Stadt, sondern auch Fairtrade-Town

Die Stadt Osnabrück erhält hat am Dienstagabend im Rahmen einer Veranstaltung in der Marienkirche von der Nachhaltigkeitsorganisation Trans Fair e.V. die Auszeichnung „Fairtrade Town“ erhalten.

Im Anschluss an die Verleihung fand die Modenschau „fair zieht an“ statt. Osnabrücks Oberbürgermeister Boris Pistorius (SPD) freute sich über die Anerkennung und bedankte sich bei allen Akteuren der Lenkungsgruppe, die durch zum Erfolg der Bewerbung beigetragen hatten.

Osnabrücker Organisation hat TransFair mitbegründet

TransFair e.V. mit Sitz in Köln (NRW) ist eine Organisation des Fairen Handels, die auch das Fairtrade-Siegel nach einer von ihr erarbeiteten Kriterienliste für fair gehandelte Produkte vergibt. Die Entwicklungshilfe-Organisation Terre des Hommes,deren Deutschland-Sitz Osnabrück ist, gehört zu den Gründungsmitgliedern der Kölner. Die internationale Kampagne „Fairtrade Town“ existiert bereits seit zehn Jahren. 850 Städte gehören ihr weltweit an, darunter auch Osnabrücks Partnerstädte Derby und Angers. 30 Fairtrade-Towns gibt es mittlerweile in Deutschland, darunter u.a. die Städte Wolfsburg, Saarbrücken, Tübingen, Neuss, Bonn, Dortmund, Hannover und Marburg. Auch im Nordwesten arbeiten aktuell Kommunen daran, in die Liste der deutschen Fairtrade-Towns aufgenommen zu werden.

Ratsbeschluss vom 5. Mai 2009 umgesetzt

Gemäß Ratsbeschluss vom 5. Mai 2009 hat sich die Stadt Osnabrück um diesen Titel beworben und die fünf Kriterien für die Anerkennung erfüllt: 1. Es werden in der Stadtverwaltung und bei allen Sitzungen zwei Produkte des Fairen Handels verwendet beziehungsweise angeboten (Osnabrück-Kaffee, fair gehandelter Tee). 2. Es wurde eine Steuerungsgruppe gebildet, die die Maßnahmen auf dem Weg zur Anerkennung koordiniert (Teilnehmer: Aktionszentrum 3. Welt, Lokale Agenda 21 Osnabrück, AK Fairer Handel, Terre des Hommes Deutschland e.V., Katholisches Stadtdekanat, Brot für die Welt, Reformierte Kirche, Graf-Stauffenberg-Gymnasium, Neue Osnabrücker Zeitung, Referat für Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung der Stadt Osnabrück). In einer Vielzahl von Einzelhandelsgeschäften, in Cafes und Restaurants werden Fairtrade-Produkte angeboten. 4. In Schulen, Vereinen und Kirchen gibt es Aktivitäten zur Förderung des Fairen Handels.  5. In den Medien wurde über die Aktionen berichtet. Kriterium Nr. 5 ist spätestens hiermit erfüllt.

Weitere Informationen zur Fairtrade-Kampagne und zu TransFair e.V. unter .www.fairtrade-towns.de sowie www.transfair.org

(Redaktion)


 


 

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