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Institut für Seefahrt Leer

Hervorragende Studienabschlüsse prämiert

Das Kuratorium der Commerzbank-Stiftung hat dem Institut Seefahrt Leer der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (FHOOW) kürzlich eine Zuwendung in Höhe von 3.000 Euro für die Prämierung von zwei hervorragenden Studienabschlussarbeiten aus dem Jahr 2008 zukommen lassen.

Torsten Dinkela, Filialdirektor der Commerzbank Leer, überreichte am Donnerstag vergangener Woche den symbolischen Scheck an die Studenten Berend Bruhns und Björn Pistol.

Schwierige Forschungsgebiete und noch schwierigere Diplomarbeitstitel

Berend Bruhns, Absolvent des Diplomstudiengangs Seeverkehr, erhält die Auszeichnung für seine Diplomarbeit „Auswirkungen der Bagger- und Verklappungsarbeiten im Ems-Ästuar auf die Garnelenfischerei für den Bereich der Außenems“. Die Arbeit wurde von Professorin Jutta Fietz-Manzke und Kapitän Detlef Graven, beide vom Institut Seefahrt Leer, betreut. Der Diplomand hatte im Rahmen der Arbeit die Frage zu klären, inwiefern die Emsvertiefungs- und Verklappungsmaßnahmen im Bereich der Außenems in den letzten Jahren einen Einfluss auf die Garnelenfischerei genommen haben und ob es in naher Zukunft zu einer Einschränkung der Fischerei kommen wird. Die Arbeit liefert nach Angaben der Fachhochschule einen wertvollen Beitrag zur Forschung auf dem Gebiet der Verklappungseinflüsse auf die Ems und es lassen sich unmittelbar sachlich fundierte Handlungsempfehlungen für die Garnelenfischerei in der Außenems ableiten.

In Hamburg wurde die Verlagerung von Logistikfunktionen erforscht

Für den Studiengang Reedereilogistik wurde die Arbeit „Möglichkeiten der Verlagerung von Logistikfunktionen aus einem Main Port am Beispiel des Hamburger Hafens" von Björn Pistol für die Prämierung vorgeschlagen. Betreuer waren Professor Michael Bochmann vom Institut Seefahrt Leer und Diplomwirtschaftsingenieur Jens Kristian Elvers von der Hamburg Port Authority. Die Diplomarbeit von Pistol besticht laut Angaben der FHOOW durch die fundierte und belegbare Darstellung des Umschlagwachstums des Hamburger Hafens und der daraus resultierenden Notwendigkeit der Verlagerung von Logistikfunktionen in benachbarte Gebiete („Logistikregion Hamburger Hafen“), um den Bedarfen des Umschlags, der Verkehrsflächenentwicklung oder der in den Hafen vorstoßenden Stadtentwicklung gerecht zu werden. Die Institutsleiterin, Professorin Dr. Katharina Belling-Seib, zeigt sich hocherfreut über die jährliche Auslobung des Preises durch die Commerzbank, die es ermöglicht, die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Studierenden zu fördern und die erfreulichen Ergebnisse der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

(Redaktion)


 


 

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