Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Business-News
Weitere Artikel
HighTech

Countdown für Bremer Know-how in den USA

Eine Delegationsreise zu den Zentren der Luft- und Raumfahrtindustrie dient dem Land Bremen, seine Leistungsfähigkeit in der Luft- und Raumfahrt zu unterstreichen, neue Kontakte zu knüpfen und Projekte anzuschieben.

Die Luft- und die Raumfahrtindustrie zählen zu den wichtigsten Hochtechnologiebranchen in Europa und weltweit; sie sind entscheidende Innovationstreiber. Das Land Bremen leistet wesentliche Beiträge – in der Luft- und Raumfahrt gehört das Bundesland zur Weltspitze. Dieses Renommee zu stärken, die Leistungsfähigkeit zu unterstreichen, neue Kontakte zu knüpfen, Projekte anzuschieben: Vor allem darum geht es bei der Delegationsreise „Aerospace Hightech Made in Bremen visits the USA“, zu der sich am 27. Oktober rund 30 Vertreter bremischer Unternehmen, Institutionen und Verbände unter der Leitung von Wirtschaftssenator Martin Günthner in die Vereinigten Staaten aufmachen. Washington, D.C., Huntsville, Wichita und Atlanta sind bis 4. November vier Ziele der Reise, die die WFB Wirtschaftsförderung Bremen gemeinsam mit dem bremischen Verein der Luft- und Raumfahrtindustrie, AVIABELT Bremen e.V., organisiert.

„Mit dieser Reise suchen wir Dialog und Kooperation mit amerikanischen Luft- und Raumfahrtunternehmen“, erklärt Senator Günthner, „sie bietet bremischen Branchenvertretern die Möglichkeit, ihren Einblick in den amerikanischen Markt zu vertiefen und den direkten Kontakt zu Erstausrüstern, Zulieferunternehmen, Institutionen und Regierungsstellen in den USA zu intensivieren.“ Mit den Global Playern Airbus, Astrium und OHB, einer Fülle weiterer Unternehmen und international renommierten Forschungseinrichtungen sei Bremen in der Luft- und Raumfahrt Weltspitze, es gebe in der europäischen Luft- und Raumfahrt kaum ein Themengebiet, an dem bremische Unternehmen nicht maßgeblich beteiligt seien. Mit über 140 Betrieben und etwa 12.000 Beschäftigten sowie rund 20 Forschungsinstituten bilden Bremen und sein Umland ein international bedeutendes Kompetenzcluster mit einem Jahresumsatz von rund zwei Milliarden Euro. Senator Günthner: „All diese Akteure vernetzen Bremen rund um den Globus mit ihren Aktivitäten und schaffen so eine globale Wertschöpfungskette .“

Eine Vielzahl neuer Informationen, Kontakte und Kooperationen erhofft sich auch Michael Hoffmann, Vorsitzender des Vorstands von Avialbelt, der Interessengemeinschaft der bremischen Luft- und Raumfahrtindustrie. „So unterschiedlich die Anliegen der einzelnen Teilnehmer der Reise auch sind – von Kooperationen bis hin zum Anbieten von Dienstleistungen im Bereich der Entwicklung, Produktion oder Logistik –, übergeordnet geht es darum, Geschäftsbeziehungen zu amerikanischen Unternehmen und Universitäten sowie Kontakte zu Herstellern und deren Zulieferern aufzubauen.“ Hoffmann: „Nicht zuletzt erhoffen wir uns auch eine größere Wahrnehmung unserer Dienstleistungen der Region Bremen.“

„Wir erhalten detaillierte Einblicke in den US-Luft- und Raumfahrtmarkt durch Firmenbesichtigungen, Matchmaking-Veranstaltungen und Briefings, bahnen Kontakte zu Herstellern, Zulieferunternehmen, Institutionen und Regierungsstellen in den USA an und präsentieren gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der bremischen Luft- und Raumfahrtindustrie“, beschreibt Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, die Ziele der Reise. „Wir treffen unter anderem auf die Führungsspitze von EADS North Amerika, sind in Huntsville, der ,Rocket City‘ mit dem zweitgrößten Forschungs- und Entwicklungspark der USA, zu Gast bei bedeutenden Unternehmen ebenso wie bei der Universität und besuchen in Wichita Unternehmen wie Airbus und Cessna.“

Von Washington, D.C., wo die Teilnehmer sich am Montag (28. Oktober) mit Multiplikatoren treffen und politische Hintergrundgespräche führen, geht es am Dienstag weiter nach Huntsville. Dort werden unter anderem das Marshall Space Flight Center und das Redstone Arsenal besichtigt werden. Am Donnerstag und Freitag steht Wichita, einem Zentrum der Luftfahrt in den USA, auf dem Reiseprogramm. Rund 300 Unternehmen aus dem Bereich Luftfahrt haben dort ihren Sitz, darunter befinden sich die Hauptstandorte der Cessna Aircraft Company, von Bombardier Learjet, Beechcraft Corporation und Spirit AeroSystems.

Zu den Teilnehmern der Reise gehören beispielsweise Vertreter der Unternehmen Airbus Operations GmbH, Astrium GmbH, OHB AG, BLG Logistics Group AG & Co. KG, Thyssen Krupp System Engineering, der Handelskammer Bremen, des DLR Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. und des Hafen- und Logistikvereins VIA Bremen e.V.. Die WFB kümmert sich um die Organisation des fachlichen Besuchsprogramms, das Länder- und Branchenbriefing für die Teilnehmer, die Vorbereitung der Matchmaking-Veranstaltungen und individueller Termine mit ausgewählten Unternehmen und um die gesamte Logistik der Reise.

(Redaktion)


 


 

Luftund Raumfahrt
Kontakt
Bremen
Reise
USA
Teilnehmer
Huntsville
Zulieferern
Leistungsfähigkeit
Kooperation
Institutionen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Luftund Raumfahrt" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: