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Hilter

Höcker Polytechnik will erweitern

Hallenneubau auf Firmengelände in Wellendorf geplant

Die Trennung von Produktion und Verwaltung sowie der Bau eines eigenen Logistikgebäudes waren Schwerpunkte der räumlichen Expansion bei Höcker Polytechnik in Hilter vor einigen Jahren. Doch „wir sind schnell in den großen Anzug reingewachsen“, schilderte Geschäftsführer Christian Vennemann jetzt bei einem Unternehmensbesuch von Landrat Dr. Michael Lübbersmann, Bürgermeister Marc Schewski und Landkreis-Wirtschaftsförderer Siegfried Averhage die aktuelle Situation. Deshalb will das Unternehmen nun auf dem Firmengelände eine weitere Halle errichten. Vennemann setzt dabei auf die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis: „Wir haben ausgezeichnete Erfahrungen mit der sachkundigen Beratung und zügigen Genehmigungspraxis der Kreisverwaltung gemacht. Darauf hoffen wir auch diesmal“, so Vennemann.

Wirtschaftlich geht es bei dem 1962 gegründeten, inhabergeführten Familienunternehmen weiter aufwärts. Als einer der führenden Hersteller von Absaug- und Filteranlagen für die Recycling-, Entsorgungs- und Umwelttechnik mit rund 40 Millionen Euro Jahresumsatz inklusive Tochterunternehmen produziert Höcker Polytechnik in Hilter und Polen. Die Stärke des Unternehmens liege vor allem im umfassenden Kundenservice, erklärte der Geschäftsführer: „Wir sind Experten bei der Luftreinhaltung in Industrie-, aber auch Handwerksbetrieben. Wir konzipieren, planen und bauen lufttechnische Anlagen und Brikettierpressen dabei ganz nach Kundenwunsch.“ Die Entwicklung und das Engineering erfolge dabei ausschließlich in Deutschland. Rund 210 Mitarbeiter hat das gesamte Unternehmen – fast ausschließlich Fachkräfte.

Fachkräftegewinnung und –sicherung ist deshalb ein wichtiges Thema. Aktiv ist Höcker Polytechnik dabei auf unterschiedlichen Ebenen: So investiert das Unternehmen viel in die Fortbildung seiner Mitarbeiter, ist ein Vorzeigebetrieb in Sachen Arbeitssicherheit und Ausstattung und hat bei der Betriebssanierung großen Wert auf großzügige, helle Räumlichkeiten gelegt – auch in der Produktion. An Aktionen zur gezielten Ansprache möglicher Auszubildender hat das Unternehmen ebenfalls großes Interesse – so nimmt es regelmäßig an der Ausbildungsmesse „Azubis werben Azubis“ der kommunalen Arbeitsvermittlung MaßArbeit teil. Wirtschaftsförderer Averhage wies Geschäftsführer Vennemann auf ein weiteres Projekt hin: So werden gemeinsam mit der Universität Osnabrück gezielt Studienabbrecher in konkrete Ausbildungsmöglichkeiten in Unternehmen der Region vermittelt. „Das sind oft hochqualifizierte und motivierte junge Leute, die einfach in der Praxis besser aufgehoben sind“, skizzierte Averhage.

Auch in Sachen Energieeffizienz hat sich mit der Expansion viel getan – inzwischen ist Höcker Polytechnik in diesem Bereich zertifiziert. Landrat Lübbersmann zeigte sich bei einem Rundgang davon ebenso beeindruckt, wie vom klaren Bekenntnis des Unternehmens zum Standort Hilter. „Wir freuen uns darauf, sie auch bei künftigen Expansionen durch ein gutes Behördenmanagement zu unterstützen.“

(Redaktion)


 


 

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