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Kommentar von Petra Koruhn

Umstrittene Homöopathie - Wer heilt, hat Recht

Wirkt die Homöopathie nun, oder wirkt sie nicht? Das ist eine Frage, über die sich Wissenschaftler seit ewigen Zeiten zanken. Doch das Schöne ist: Es lässt die Menschen, die mit Kopfweh, Knieschmerz oder Warzen auf die Kraft der kleinen Kugel bauen, ziemlich kalt. Ob es wirkt, ist egal. Hauptsache, es hilft.

Ist es vielleicht der Placebo-Effekt? Dass es ihn gibt, ist wissenschaftlich fixiert. Die Anhänger der Homöopathie verweisen aber beim Placebo gerne auf den Schweinestall. Eine Studie habe nämlich bewiesen, dass die Kügelchen das Borstenvieh besser als Antibiotika vor Infektionen schützen. Tiere sind immun gegen Selbstmanipulation. Also?

Schulmedizin verlangt Messbarkeit

Natürlich kann man sie verstehen, die Experten, die sagen: Wirkungen müssen wissenschaftlich messbar sein. Und an dieser Stelle ist die Lage wirklich widersprüchlich. Was tun? Wer heilt, hat Recht. Ein Rezept, das in diesem Fall nicht falsch ist, weil selbst bei zweifelhafter Wirkung kein großer Schaden angerichtet werden kann.

Homöopathie hat wenig Nebenwirkungen. Das hebt sie wie die meisten alternativen Heilmethoden von der Schulmedizin ab. Die üblichen Arzneien übrigens haben wissenschaftlich oft grandios überzeugt - in der Praxis aber heißt es vielfach: hilft nicht.

(ots / WAZ)


 


 

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