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IG Metall Küste will mit Arbeigeberverband Nordmetall verhandeln

Die IG Metall Küste will nach eigenen Angaben noch vor Beginn der Tarifverhandlungen im Frühjahr Gespräche mit dem Arbeitgeberverband Nordmetall über die unbefristete Übernahme von Ausgebildeten im Anschluss an die Berufsausbildung sowie eine Verbesserung des Ausbildungszugangs für benachteiligte Jugendliche aufnehmen.

"Wir müssen darüber sprechen, wie Jugendlichen in der Metall- und Elektroindustrie eine sichere und langfristige Perspektive geboten werden kann", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, auf der Jugendtarifpolitischen Konferenz in Lübeck. "Die unbefristete Übernahme hat auch für die Arbeitgeber große Vorteile: Sie sichern sich dadurch die Fachkräfte von morgen und machen die Branche noch attraktiver für Schulabgänger."

Gewerkschaft befürchtet Ausdehnung der Leiharbeit

"Wir befürchten, dass die Arbeitgeber den steigenden Fachkräftebedarf vorwiegend mit prekärer Beschäftigung wie Leiharbeit, Werkverträgen und Befristungen bewältigen wollen", kritisierte Geiken. "Wir setzen dagegen auf sichere und faire Arbeit." Deswegen will die IG Metall Küste im Vorfeld der Tarifrunde weitere Themen ansprechen: die Begrenzung und faire Regelung von Leiharbeit in einer freiwilligen Betriebsvereinbarung, ein wirksames Zustimmungsverweigerungsrecht für Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeit sowie die Ausweitung der Informations- und Mitwirkungsrechte des Betriebsrats beim Einsatz von Werkvertragsbeschäftigten im Betrieb.

(Redaktion)


 


 

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