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Warnstreiks

2.600 Stahlarbeiter beteiligten sich - IG Metall kündigt weitere Arbeitsniederlegungen an

Der Tarifstreit in der Stahlindustrie verschärft sich. In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen beteiligten sich am Mittwoch etwa 2.600 Mitarbeiter an Warnstreiks und Kundgebungen, wie die Gewerkschaft IG Metall mitteilte.

Von Michael Stürzenhofecker

Der Ausstand begann am Morgen in Georgsmarienhütte in Niedersachsen, wo sich 500 Arbeiter zu einem Warnstreikfrühstück versammelten. In Krefeld streikten am Morgen rund 500 Beschäftigte. In Dortmund und Witten legten etwa 600 Stahlarbeiter die Arbeit nieder, in Siegen etwa 300 und in Düsseldorf rund 200, wie die Gewerkschaft mitteilte.

Fortgesetzt werden sollten die Warnstreiks am Donnerstag in Bochum, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Ennepetal, Hagen, Herborn, Remscheid und Siegen, hieß es weiter. Auch für kommende Woche sind Warnstreiks angekündigt.

Warnstreiks nach dem Scheitern der 2. Tarifrunde

Die IG Metall hatte zu den Warnstreiks aufgerufen, nachdem am Montag auch die zweite Tarifrunde für die 75.000 Beschäftigten in der nordwestdeutschen Stahlindustrie ohne Ergebnis zu Ende gegangen war. Die Arbeitnehmer fordern sieben Prozent mehr Lohn , die unbefristete Übernahme von Auszubildenden und Verbesserungen bei der Altersteilzeit.

"In der Übernahmefrage gibt es kein Zurück", sagte der Bezirkssekretär der IG Metall NRW, Thomas Hay. Ab dem 21. November wollen die Tarifparteien an den Verhandlungstisch zurückkehren.

(dapd )


 


 

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