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ILA zählte rund 230.000 Besucher

Veranstalter und Aussteller zeigen sich zufrieden mit Messegeschäft

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Schönefeld ist von rund 230.000 Menschen besucht worden. Darunter seien wie vor zwei Jahren rund 125.000 Fachbesucher gewesen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), Dietmar Schrick, zum Abschluss am Sonntag. Insgesamt sei das Publikumsaufkommen auf der ILA 2010 genauso stark gewesen.

Von Michael Winckler

Auf dem neuen Messegelände westlich des künftigen Hauptstadtflughafens präsentierten mehr Aussteller als je zuvor in der über 100-jährigen Geschichte der ILA ihre Produkte: 1.243 Unternehmen und Organisationen aus 46 Ländern zeigten High-Tech aus allen Bereichen der Luft- und Raumfahrt-Industrie. Im Jahr 2010 waren es 1.153 Firmen aus 47 Staaten gewesen. Der militärische Teil machte wie vor zwei Jahren ein Drittel der Ausstellung aus.

Die Mehrheit der Aussteller will wieder kommen

Mit der Teilnahme an der ILA zeigten sich einer Umfrage zufolge 87 Prozent der Aussteller zufrieden. 86 Prozent der Unternehmensvertreter äußerten die Absicht, sich auch an der nächsten ILA beteiligen zu wollen. Weit über die Hälfte der Unternehmen machte erfolgreiche Geschäfte auf der Messe. Mehr als 70 Prozent erwarten darüber hinaus ein sehr gutes bis zufriedenstellendes Nachmessegeschäft.

Besonders neue Produkte wie unbemannte Flugkörper in allen Größen sowie Themen wie "Ökoeffizientes Fliegen" seien vom Publikum gut angenommen worden, sagte Schrick. Im Verlauf der Messe wurden rund 275 Fluggeräte am Boden und in der Luft präsentiert, darunter die beiden weltgrößten Verkehrsflugzeuge Airbus A-380 und Boeing 747-8 sowie die Beluga von Airbus, das Transportflugzeug mit dem weltgrößten Ladevolumen. Darüber hinaus war der weltweit modernste Militärtransporter A-400M am Boden und in der Luft zu sehen. Der Eurocopter Hybrid-Demonstrator X3 wurde zum ersten Mal auf einer Messe vorgestellt.

Der Nutzen und die Innovationskraft der Raumfahrt standen im Mittelpunkt des Space Pavillons. Starke Zuwächse hätten der "europäische Marktplatz" für die Zulieferindustrie, das International Suppliers Center sowie das ILA Career Center, die größte Aerospace-Jobbörse Europas, verzeichnet, ergänzte Schrick.

ILA soll Hauptstadtregion wirtschaftliche Impulse bringen

Durch die Ausgaben der auswärtigen Besucher und Aussteller generierte die ILA nach Berechnungen eines unabhängigen Marktforschungsinstitutes einen Kaufkraftzufluss von etwa 190 Millionen Euro für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Umgerechnet auf die Beschäftigungssituation ergibt sich den Angaben zufolge durch die ILA für die Dauer von zwei Jahren ein Effekt von 2.000 Arbeitsplätzen, die erhalten oder geschaffen werden.

(dapd)


 


 

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