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Altmaier weist Prognosen über starken Strompreisanstieg zurück

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat Prognosen über stark steigende Energiepreise als unseriös zurückgewiesen. Ob die Energiewende billiger oder teurer werde, hänge davon ab, wie sie organisiert werde, sagte Altmaier am Montag im Deutschlandfunk.

Er selbst habe keine Prognosen genannt. Jeden Tag gebe es neue Voraussagen. All das trage nicht zur Beruhigung der Diskussion bei, rügte der CDU-Politiker. Er nannte als Ziel, die Belastungen für die Verbraucher durch die Energiewende in einem "verträglichen Rahmen" zu halten.

Altmaier reagierte unter anderem auf Aussagen des Vattenfall-Europa-Chefs Tuomo Hatakka, der eine Erhöhung des Strompreises um ein Drittel vorausgesagt hatte. Auch hatte er in der "Süddeutschen Zeitung" von Investitionen in Höhe von 150 Milliarden Euro durch die Energiewende in den nächsten zehn Jahren gesprochen. Dies könne man gar nicht seriös kalkulieren, sagte Altmaier dazu.

Die Steigerungen der Energiepreise in den vergangenen Jahren schrieb der Minister vor allem den gestiegenen Öl- und Gaspreisen zu, die mit der Energiewende nichts zu tun hätten. Erst in den vergangenen ein bis zwei Jahren sei dies anders. Der Ausbau der erneuerbaren Energien sei schneller als erwartet erfolgt, womit der Netzausbau aber nicht Schritt gehalten habe.

(dapd )


 


 

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