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Kommentar von Christoph Lumme

Immobilienkrise in Spanien

Wer das Drama der größten Wirtschaftskrise seit den 30er Jahren begreifen will, muss nach Spanien reisen. Der Kollaps des Immobilienmarktes hat Zehntausende in den Ruin getrieben - nun wird er Zehntausenden zu preisgünstigen Domizilen verhelfen.

So sehr deutsche Spanien-Liebhaber mit dem nötigen Kleingeld nun vom sonnigen Überwintern in der eigenen Finca träumen: Der babylonische Bau-Wahn hat nicht nur viele Existenzen vernichtet, sondern auch zahllose Naturräume unwiederbringlich zerstört. Und so werden die gespenstisch leeren Neubausiedlungen am Stadtrand von Madrid oder die verwaisten Ferienhaus-Ghettos der Costa del Sol zu Mahnmalen einer Hybris. Einer Profitgier, die sich von jedem nüchternen Kalkül und jeder Vernunft abgekoppelt hatte.

Der Autor ist Chefredakteur bei der in Düsseldorf erscheinenden "Westdeutschen Zeitung".

(Redaktion)


 


 

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