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TV-Sendung "Report Mainz"

Impfstoffhersteller verbreiten Fehlinformationen

Pharmahersteller verbreiten über Internetseiten, Werbebroschüren und Materialien für die Medien Fehlinformationen über die Gefahr einer Infektion mit dem FSME-Erreger durch Zeckenbisse. Das ergaben Recherchen des ARD-Politikmagazins "Report Mainz". Danach veröffentlicht der Impfstoffhersteller Novartis Behring eine eigene Deutschlandkarte, in der so genannte FSME-Risikogebiete ausgewiesen sind. Mit dem Slogan "Die Gefahr lauert fast überall" wird suggeriert, dass das Infektionsrisiko nahezu in ganz Deutschland bestehe.

Das auf Infektionskrankheiten spezialisierte Robert-Koch-Institut dagegen kommt in seiner heute neu veröffentlichten Risikoeinschätzung für das Jahr 2009 zu einem anderen Ergebnis. Gérard Krause, Leiter der Abteilung Infektionsepidemiologie dazu in "Report Mainz": "Aus unseren Beobachtungen wird deutlich, dass man sich nur in Süddeutschland überhaupt an FSME infizieren kann. Die Erkrankung kommt sehr selten vor, insgesamt weniger als 300 Fälle in ganz Deutschland pro Jahr. Von diesen 300 Fällen verlaufen etwa die Hälfte recht harmlos, ähnlich wie Grippe. Todesfälle kamen im letzten Jahr überhaupt nicht vor."

Der gesamte Bericht wird am 4. Mai 2009  in der Sendung "Report Mainz" um 21:45 Uhr in der ARD ausgestrahlt

(ots / Onur Yamac)


 


 

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