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Influenza-Saison

Gesundheitsministerin Özkan ließ sich am Donnerstag impfen

Niedersachsens Gesundheitsministerin Aygül Özkan (CDU) ließ sich am Donnerstag gegen die Influenza-Virusinfektion impfen. „Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, um sich impfen zu lassen. Damit schützen Sie sich selbst und andere wirkungsvoll vor einer Influenza-Infektion", sagte Özkan.

 Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung für Menschen über 60 Jahre, für bestimmte Risikogruppen, für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und für medizinisches Personal. Zu den Risikogruppen zählen unter anderem Menschen mit chronischen Krankheiten der Atmungsorgane, mit Herz-Kreislauferkrankungen, mit Störungen des Immunsystems oder Diabetes. Auch Schwangere im zweiten Drittel der Schwangerschaft sollten sich impfen lassen. Neben dem persönlichen Schutz spielt dabei auch der Schutz des Säuglings eine wichtige Rolle, denn Kinder dürfen erst ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat geimpft werden.

Krankenkassen zahlen

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der Impfung für alle, die zu der Gruppe zählen, für die die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut die Impfung empfiehlt. Einen aktuellen Blick auf die Situation der virusbedingten Erkältungskrankheiten in Niedersachsen ermöglicht seit 2005 die ARE (Akute Respiratorische Erkrankungen)-Surveillance. Wöchentlich werden einerseits Informationen zum Krankenstand in Kindertageseinrichtungen erhoben, andererseits Rachenabstriche von Patienten aus teilnehmenden Arztpraxen am Landesgesundheitsamt auf Influenza und andere Viren untersucht.

„Die ARE-Surveillance erlaubt uns in der Gesamtschau damit eine Einschätzung zum regionalen Infektionsgeschehen im Sinne eines aktuellen Lagebildes, die sonst nicht möglich wäre" so Dr. Matthias Pulz, Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA). „So können wir nicht nur sagen, ob es gerade eine Erkältungswelle gibt, sondern auch, welche Erreger dafür verantwortlich sind. Ein Dank gilt den Kindertageseinrichtungen, aber auch den örtlichen Gesundheitsämtern und den Arztpraxen für ihre Unterstützung."

Weitere Informationen zur Influenza und zum Verlauf der Grippesaison gibt es unter diesem Link


(Redaktion)


 


 

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