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Gewässerschutzberatung für Landwirte

Ausschreibung für Ingenieurbüros läuft

Das Land Niedersachsen stellt für die Beratung für Landwirte bis zum Jahr 2012 jährlich eine Million Euro zur Verfügung. "Was in den Trinkwasser-Gewinnungsgebieten hervorragend läuft, soll nun niedersachsenweit anlaufen ", erklärte Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP).

"Denn Kooperationen mit den Landwirten ist ein Markenzeichen unserer Umweltpolitik." Das Ziel des Projekts: Die Landwirte noch mehr als bisher mit Stickstoff reduzierenden Bewirtschaftungsmethoden vertraut zu machen. Die Beratung sollen Ingenieurbüros übernehmen, die entsprechende Verträge mit dem Land Niedersachsen schließen. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)  leitet derzeit die Ausschreibung ein.

EU-Wasserrahmenrichtline ist Hintergrund

Hintergrund der Aktivitäten im Gewässerschutz ist die EU-Wasserrahmenrichtlinie, die einen sorgsamen Umgang mit den Grundwasserressourcen vorschreibt. Möglichst schon in wenigen Jahren sollen alle Gewässer in Europa in einem erheblich besseren Zustand sein; zumindest soll sich aber der Zustand nicht weiter verschlechtern, so das Ziel der EU-Initiatoren.

"Der Eintrag von Dünger-Nährstoffen ins Grundwasser lässt sich bei landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht ganz vermeiden. Aber wenn wir die Zielvorgaben der Wasserrahmenrichtlinie erfüllen wollen, müssen wir hier gemeinsam mit den Landwirten Vermeidungsstrategien entwickeln" (Andreas Löloff, NLWKN)

Die praktische Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie steht im Zentrum der Gewässerbewirtschaftung beim NLWKN. Problematisch ist nach wie vor die Belastung des Grundwassers mit Nitrat aus der Stickstoff-Düngung. "Der Eintrag von Dünger-Nährstoffen ins Grundwasser lässt sich bei landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht ganz vermeiden. Aber wenn wir die Zielvorgaben der Wasserrahmenrichtlinie erfüllen wollen, müssen wir hier gemeinsam mit den Landwirten Vermeidungsstrategien entwickeln", so Andreas Löloff vom NLWKN. Die Beratung der Landwirte durch die Ingenieurbüros soll in die Arbeit der sog. "Gebietskooperationen" eingebettet werden, die wiederum die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie begleiten.

Weitere Informationen zuim Internetangebot des NLWKN

(Redaktion)


 


 

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