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Institut der deutschen Wirtschaft

Energiewende verunsichert die deutsche Industrie

Fast ein Fünftel der heimischen Industriefirmen sieht laut einer Studie den Wirtschaftsstandort Deutschland durch die Energiewende deutlich geschwächt.

Rund 80 Prozent der Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe sind unsicher, welche Folgen der politisch beschlossene Ausstieg aus der Atomkraft und die Hinwendung zu erneuerbaren Energien für ihr Geschäft haben wird, wie aus einer am Mittwoch vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft Köln veröffentlichten Analyse hervorgeht. Nur 1,2 Prozent von fast 3.300 befragten Firmen sahen Deutschland durch die Energiewende gestärkt.

Viele Firmen von energieintensiven Zulieferern abhängig

Grund für die große Skepsis ist demnach die Abhängigkeit vieler Firmen von energieintensiven Zulieferern und der Anstieg der Energiepreise durch die Energiewende. Vor allem die fast komplett auf energieintensive Lieferanten angewiesene Metallbranche zeigte sich pessimistisch. Hier erwarteten 41,2 Prozent der Firmen durch die Energiewende negative Folgen für den Standort Deutschland.

Das Institut befragte die Firmen im Auftrag des Verbands der Chemischen Industrie, des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau sowie der Wirtschaftsvereinigung Stahl.

(dapd)


 


 

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