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Internet-Aktion: 1. FC Köln verkauft Podolski - Pixel

Nicht nur ist es dem 1. FC Köln gelungen, den Fans ihren verlorenen Sohn zurück in die Domstadt zu holen, nun vermarktet der Verein den ganzen Transfer auch noch im Internet. Für satte 25 Euro hat man unter pixel.fc-koeln.de die Möglichkeit, einen 8x8 kleinen Pixel eines Podolski-Bildes zu kaufen und somit einen Teil der 10 Millionen schweren Ablösesumme wieder einzuspielen.

So etwas gibt es sicher nur beim FC: Um die zehn Millionen Euro, für die Lukas Podolski nun vom FC Bayern München zurück zum Heimatverein geholt wird, zu finanzieren, haben sich die Geißbock-Strategen jetzt eine außergewöhnliche Aktion auf ihrer Homepage ausgedacht. Unter pixel.fc-koeln.de verkauft der 1. FC Köln ein Internet-Bild mit Grüßen an Lukas Podolski. Für 25 Euro haben Fans die Möglichkeit, einzelne, 8x8 kleine Bildpunkte zu erwerben. Zusätzlich kann jeder Pixel-Käufer hinter sein Feld eine persönliche Grußbotschaft an Poldi sowie einen beliebigen Internetlink setzen. Nach Angaben des 1. FC Kölns soll die Aktion noch bis mindestens Ende des Jahres online sein.

Eine äußerst gewinnbringende Idee – nicht nur aus Marketing-Sicht. Denn sollten die Fans und Sponsoren für die Eroberung des verlorenen Fußballgottes wirklich bereit sein einen persönlichen Obolus zu leisten und könnten so alle Pixel zum Ablauf der Aktion verkauft werden, kämen stolze 937.500 Euro zurück in die FC-Kasse.

Doch so gewieft und einmalig, wie sich die Idee der Kölner anhören mag, ist sie nicht. Vielmehr griffen die Geißböcke auf einen genialen Einfall eines britischen Studenten zurück. 2005 hatte Alex Tew als Erster die Idee, eine Website pixelweise zu verkaufen. Weil der damals 21-jährige seine Studiengebühren nicht aufbringen konnte, kreierte Tew auf seiner „The Million Dollar Homepage“ eine gigantische Image-Map von 1.000 x 1.000 Pixeln. Jeder der Bildpunkte konnte für einen Dollar erworben und nach belieben vom Käufer gestaltet werden. Innerhalb von nur fünf Monaten wurde das Konzept zu einem phänomenalen Erfolg und Alex Tew zum Millionär.

Getrieben vom Web 2.0-Rausch, gab es seitdem zahlreiche Nachahmer, die mit ihren Projekten allerdings weitaus weniger bis gar keinen Erfolg erzielten.
Bleibt nur zu hoffen, dass es dem 1. FC Köln mit seinen Poldi-Pixeln besser ergeht und die Fans dem Verein sein Engagement um Lukas Podolski mittels einer kleinen Zugabe zurückzahlen.  

(k.olbrisch)


 


 

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