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Bremen / Niedersachsen

Durchsuchungen bei salafistischen Gruppen

Bundesweit hat das Bundesinnenministerium am Dienstag, 14. Dezember 2010, seit 8:00 Uhr Vereinsräume und Privatwohnungen von Angehörigen salafsitischer Gruppen durchführe lassenn. Auch in Bremen und Braunschweig waren Polizei und Staatsanwälte im Einsatz.

Das Innenministerium hatte zuvor entsprechende Gerichtsbeschlüsse erwirkt. Hintergrund sind nach Angaben eines Sprechers bereits länger andauernde vereinsrechtliche Ermittlungsverfahren gegen die Vereine "Einladung zum Paradies e.V." (EZP) in Braunschweig/Mönchengladbach und "Islamisches Kulturzentrum Bremen e.V."(IKZB). Auch im nordrhein-westfälischen Bonn gab es Durchsuchungen in Privaträumen. 

Verfassungsschutz beobachtet Salafisten

Die nun ins Visier der Ermittler geratenen salafistischen Gruppen, werben u.a bereits seit Wochen für eine hoch umstrittene Veranstaltungsreihe, die bundesweit in verschiedenen Moscheen durchgeführt werden soll. Sie sollte sich insbesondere an jüngere Menschen richten. Auch Rapper und der umstrittene Prediger Pierre Vogel wollten sich beteiligen bzw. waren maßgeblich an der Planung beteiligt.

EPZ propagiere die Nicht-Gleichberechtigung von Mann und Frau, wolle einen Gottesstaat errichten und die Volkssouveränität abschaffen, heißt es seitens des Verfassungsschutzes. Die Durchsuchungen stünden nicht in Verbindung mit den jüngsten Terrorwarnungen, so ein Sprecher des Bundesinnenministeriums.

(Redaktion)


 


 

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