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Umstrittenes Wirtschaftsinstitut

IWH wird vorerst weiter gefördert

Das in die Kritik geratene Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) wird vorerst weiter unterstützt. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft habe am Mittwoch in Berlin Bund und Ländern empfohlen, das Institut weiter gemeinsam zu fördern, sagte Sachsen-Anhalts Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) in Magdeburg.

Der Senat sah es demnach aber als unerlässlich an, dass das IWH wissenschaftlich grundlegend reformiert wird, und empfiehlt deshalb eine nächste Überprüfung der Fördervoraussetzungen durch Bund und Länder im Jahr 2014.

Wolff zeigte sich erleichtert über die Empfehlungen. Sie schlug vor, eine mit externen Volkswirten besetzte Kommission zu bilden. Das Gremium solle Vorschläge für die weitere wissenschaftliche und personelle Ausrichtung des Instituts unterbreiten.

Mitarbeit bei Gemeinschaftsdiagnose

Entsprechende Sondierungen zu Fachleuten, die infrage kommen könnten, habe sie bereits gestartet, sagte die Ministerin. Einige Zusagen zur Mitarbeit in der Kommission lägen bereits vor. "Zunächst ist das IWH aber selbst einmal gefordert, Vorschläge zu unterbreiten. Diese können dann in die Arbeit der Kommission einfließen", sagte Wolff.

Das Institut, in dem 80 Wissenschaftler arbeiten und das jährlich mit mehr als fünf Millionen Euro gefördert wird, ist bundesweit bekannt durch die Mitarbeit an der Gemeinschaftsdiagnose. Dabei erstellen die führenden Wirtschaftsinstitute zweimal im Jahr eine Konjunkturprognose für die Bundesregierung.

(dapd )


 


 

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