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Jade-Weser-Port

Streit um Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven

Die Sitzung des Ausschusses für Häfen und Schifffahrt des Niedersächsischen Landtages ist für die SPD nicht zufriedenstellend ausgefallen. Nun gibt es Streit um das Prestigeprojekt. Bereits in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass der Schienenausbau ins Stocken gekommen ist.

„Die Unterrichtung durch die Landesregierung hat keine der offenen Fragen beantwortet“, sagte der stellvertretende SPD-Landesvorsitzende und hafenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion am Dienstag. 

Maersk kommt Jahre später

„Der dänische Großreeder Maersk will den Tiefwasserhafen zwei bis drei Jahre später anfahren. Eurogate will auf Verwaltungsgebäude in Wilhelmshaven verzichten und plant nun die Aufstellung von Baucontainern. Ein nationales Leuchtturmprojekt, in das 600 Millionen Euro an Steuergeld fließen, das Kernstück einer nationalen Hafenstrategie, wird behandelt wie das ungeliebte Stiefkind", kritisiert Lies. Er fordert die Landesregierung auf, sich deutlich stärker für das Projekt einzusetzen.

Lies: Wilhelmshaven kaum im Gespräch

Es habe seitens der Realisierungsgesellschaft zwar bisher keine Verzögerungen gegeben, doch geht der SPD-Mann davon aus, dass der Hafen nicht mehr wie geplant im Jahr 2011 in Betrieb geht. „Die halbe Nation redet über das Hamburger Thema Elbvertiefung. Dabei spielt der niedersächsische Jade-Weser-Port als Konkurrenz zu Rotterdam zukünftig eine noch bedeutendere Rolle", stellt er die verzerrte Wahrnehmung in der Öffentlichkeit heraus. 

(Redaktion)


 


 

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