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  • 12.12.2012, 13:41 Uhr
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Jade-Weser-Port Wilhelmshaven

McAllister & Bode geben Studie über Ausbauchancen in Auftrag

Die Niedersächsische Landesregierung will eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, ob eine zweite Ausbaustufe des Tiefwasserhafens in Wilhelmshaven machbar ist. Das hat das Kabinett in seiner Sitzung vom Dienstag in Hannover beschlossen.

Aktuell gibt es Überlegungen, ob man den Tiefwasserhafen für Groß-Containerschiffe in Richtung Norden erweitern kann. Im Vordergrund der machbarkeitsstudie steht daher die Frage, mit welchem Kostenaufwand, welchen Umschlagszahlen und welchen  Infrastrukturkapazitäten eine solche Erweiterung realisiert und wirtschaftlich betrieben werden kann.

Auch Aspekte wie zu erwartende ökologische Folgen, Auswirkungen auf Deichsicherheit und Küstenschutz sowie  Lärm- und Luftemissionen sollen in der Studie erfasst werden.

McAllister: Warenumschlag wird zunehmen

„Der Warenumschlag in den deutschen Seehäfen wird in Zukunft weiter zunehmen. Ein Wachstumsmotor im Seehandel ist der Umschlag von Containern. Das Institut für Seeverkehr und Logistik rechnet in den kommenden Jahren mit einem durchschnittlichen Zuwachs von mehr als vier Prozent," sagte Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU). Der Jade-Weser.Port müsse daher längerfristig weiter ausgebaut werden. Zuletzt hatte einer der größten Kunden des neuen Tiefwasserhafens für 5 Jahre einen Baustopp für neue Schiffe verhängt. Der Hafen in Wilhelmshaven ist auf Containerriesen der Postpanamax-Klasse ausgelegt (business-on.de berichtete).

Nach Angaben von Landeswirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) soll die Erweiterung bei erfolgversprechenden Rahmenbedingungen im Rahmen eines Public-Private-Partnership-Projektes mit privaten Investoren realisiert werden. Betreiber des Tiefwasserhafens ist die Bremer Eurogate-Logistikgruppe.

Die geplante Machbarkeitsstudie soll rund zwei Millionen Euro kosten. "Nach Ende des Vergabeverfahrens kann voraussichtlich Mitte 2013 mit der konkreten Arbeit begonnen werden. Für die Studie haben wir eine Dauer von etwa eineinhalb Jahren angesetzt, so dass Ende des Jahres 2014 mit Ergebnissen zu rechnen ist", so Bode.

(Redaktion)


 


 

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