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Jahresbericht 2012

Bremens Wirtschaft in 2012 gut behauptet

Der Statistische Jahresbericht 2012 von Handelskammer Bremen und IHK Bremerhaven vermeldet positives. Die Beschäftigung nahm spürbar zu und die Zahl der Arbeitslosen ging erneut zurück.

Die Wirtschaft im Land Bremen hat sich 2012 gut behauptet. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um real 1,2 Prozent und damit stärker als im Bundesdurchschnitt (0,7 Prozent). Die Beschäftigung nahm spürbar zu und die Zahl der Arbeitslosen ging erneut zurück. Das erklärten die Handelskammer Bremen sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bremerhaven bei der Vorstellung ihres Statistischen Jahresberichts 2012.

Handelskammer-Präses Christoph Weiss und IHK-Vizepräsident Claus Brüg-gemann erklärten: „Die guten Zahlen des Jahres 2012 dürfen nicht über die Warnsignale in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Bremens hinwegtäuschen.“ Über den Zeitraum von 2002 bis 2012 blieb das allgemeine Wirtschaftswachstum des Landes Bremen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt um 4,9 Prozent zurück. „Bremen muss dieser Entwicklung mit aller Kraft entgegentreten“, betonten Weiss und Brüggemann. „Unser Bundesland kann sich nur dann positiv entwickeln, wenn wir konsequent seine Wirtschaftskraft stärken. Denn nur mit wirtschaftlichem Erfolg lassen sich bestehende Arbeitsplätze sichern und neue schaffen.“

Bremen müsse für wettbewerbsfähige Standortkosten sorgen und Belastungen für die Wirtschaft vermeiden. Die jüngst vorgestellten Entwürfe des novel-lierten Flächennutzungsplanes sowie des Bremer Landschaftsprogrammes sorgen nach Ansicht der Kammern aber für gegenteilige Signale. Danach würde die wirtschaftliche Nutzbarkeit bestehender Gewerbegebiete wesentlich eingeschränkt anstatt sie zu befördern. Auch Maßnahmen wie das Landesmindestlohngesetz, Kürzungen im Investitionshaushalt oder eine Citytax im Tourismus hätten einen nachteiligen Effekt für den Standort Bremen. Die Kliniken dürften nicht zur Elbphilharmonie Bremens werden.

Verlauf der Konjunktur 2012 in Bremen:

Treibende Kraft für die gute Entwicklung der bremischen Wirtschaft war die Industrie, führend dabei die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen sowie der Fahrzeugbau – allen voran der Schiffbau. Der Export als eine tragende Säule der bremischen Industrie zog an.

In der Bauwirtschaft hat sich die konjunkturelle Lage im Jahresverlauf kontinuierlich verbessert. Die Grundstücks- und Wohnungswirtschaft wurde durch das niedrige Zinsniveau und den Trend zur Immobilie als inflationssichere Anlageform beflügelt. Ein überdurchschnittliches Wachstum erzielte der Dienstleistungssektor. Er profitierte von der stabilen Geschäftsentwicklung in der Industrie.

(Redaktion)


 


 

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