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Japan-Nachschubgipfel

Industrie trifft sich in Hannover mit Brüderle

Die deutsche Industrie sorgt sich um den Teile-Nachschub aus Japan: Am Donnerstag treffen sich die Spitzenverbände der Industrie im Bundeswirtschaftsministerium, um die Lage zu bewerten. Das kündigte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, am Montag auf der Hannover Messe an.

"Wir gehen davon aus, dass es bei einzelnen Unternehmen zu Lieferunterbrechungen kommen könnte", sagte Keitel. Eine neue Wirtschaftskrise als Folge der Japan-Katastrophe erwartet er aber nicht. Der BDI hob seine Wachstumsprognose für Deutschland leicht an auf "etwas mehr" als 2,5 Prozent. Bisher hatte der Verband 2,5 Prozent genannt.

Auch China von japanischen Teilen abhängig

Keitel sagte, Japan habe "auf einigen Produktmärkten, etwa für elektronische Steuer - und Speicherbausteine, eine weltweit dominierende Stellung". Japan sei bei den Einfuhren nach Deutschland zwar nur auf Platz 14. Aber über Umwege könne das Problem doch Deutschland erreichen: "Wenn Japan nicht nach China liefert, kann China nicht nach Deutschland liefern", sagte er. China sei aber von Teilen aus Japan abhängig.

(dapd )


 


 

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