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Jobabbau beim deutschen Mittelstand

Jeder dritte Mittelständler will Stellen streichen

Der deutsche Mittelstand blickt angesichts der weltweiten Rezession deutlich pessimistischer in die Zukunft als noch vor einem Jahr. Wie aus einer am Montag vorgestellten Umfrage der Union Mittelständischer Unternehmen (UMU) hervorgeht, rechnen fast 60 Prozent der Unternehmen mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage 2009. Zwar wollen rund 60 Prozent der Unternehmen ihre Beschäftigtenzahl halten, zugleich plant jedoch jede dritte Firma Entlassungen.


Derart schlechte Zahlen habe es in den fünf Jahren der Umfrage noch nicht gegeben, sagte UMU-Präsident Hermann Sturm. Seiner Ansicht nach könnte dies aber durchaus auch psychologische Gründe haben. Derzeit erscheine das Klima schlechter als die tatsächliche Lage. Denn trotz der düsteren Aussichten gaben zugleich rund 56 Prozent der Firmen an, auch 2009 investieren zu wollen.

Befragt nach der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage, beschrieben knapp 20 Prozent der Firmen ihre Situation als «gut», mehr als 56 Prozent hingegen als «mäßig». Zugleich gaben knapp 31 Prozent der Unternehmen an, bereits selbst stärke Anzeichen der Rezession zu spüren, 51 Prozent merkten den Abschwung im eigenen Geschäft bislang nur schwach. Eine Kreditklemme hat den Angaben zufolge knapp jedes vierte Unternehmen registriert.

Für die Erhebung waren nach UMU-Angaben zwischen 7. und 15. Dezember rund 6000 Unternehmen befragt worden. Rund 450 von ihnen hatten geantwortet.

(Redaktion)


 


 

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